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Approbation nach dem Studium - Eine Stellungnahme
Zum Thema Approbation nach dem Studium läuft die Gerüchteküche heiß. Was Volksanwalt Dr. Peter Kostelka zu dieser Thematik meint, könnt ihr in seiner offiziellen Stellungnahme lesen.
Stellungnahme des Volksanwaltes Dr. Peter Kostelka zur "Approbation nach dem Studium"
Bild: Pixelio.de
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Kommentare
wenns die Aprobation nach dem Studium gibt und der FA für Allgemeinmedizin kommt müssen die zukünftigen Allgemeinmediziner wahrscheinlich die ganze Stationsarbeit machen, die durch den Wegfall der vielen Turnusärzte dann übrigbleibt... nicht cool !!! noch dazu dauert die postuniversitäre Ausbildung für Allgemeinmediziner dann plötzlich doppelt so lange... auch nicht cool !!!!
@MC_S:
. Die Stationsarbeit kannst du nach einer einjaehrigen Ausbilung auch machen. Was die Laenge des Facharztes betrifft. Niemand zwingt dich, um in Oesterreich zu bleiben. Man kann auch momentan immer noch in mehreren Laendern Allgemeinmediziner in drei Jahren werden (Belgien, NL...). Dann arbeitest du aber die meiste Zeit in einer Lehrpraxis (weit besser bezahlt). Scandoc kann dir sicher bestaetigen, dass die Mindestausbildungszeit fuer Augen 3 Jahre ist. Wenn er also wollte...
Die derzeitige Situation fndest du also super. Die dezeitige Ausbildung ist auch toll und danach kann man sogar als Allgemeinmediziner "nur" Stationsarzt sein
Wie Scandoc schreibt: Wenn sie eine gute Reform organisieren.
weil ja die derzeitige lage so cool ist...
eine reform ist immer nur so gut wie man sie macht. nicht die appro oder der facharzt für allgemeinmedizin per se ist uncool (gibts ja in fast ganz europa bittesehr, auch in norwegen, und dort sind die arbeitsbedingungen viel cooler als in austria)!
keineswegs, das ist nur der klägliche und typisch österreichische versuch, notdürfig irgendwelche scheinlösungen zusammenzuschustern, die nur wieder neue probleme aufwerfen. endgültig lösen kann man das ganze nur indem man das ausbildungssystem an das EU-übliche angleicht.
das jus migrandi ist nur ein kapitel in dieser armseligen never-ending-story.
Interessante Punkte, die der Volksanwalt da auflistet. Einerseits war es die Aerztekammer, die sich so gegen die Approbation gewehrt hat. Ferner schreibt er, dass Oesterreich zukuenftig eine Inlaenderdiskriminierung ausueben wuerde, was vor dem Verfassungsgerichtshof bedenklich ist. Na dann Herr Dr. Kastner (AEK). Viel Spass mit den neuen Klagen. Mit dem Jus migrandi ist es noch lange nicht abgeschlossen
.
cool. merkt ihr was los ist? das ist jetzt eine art domino-effekt, und man wird in österreich nicht drum rumkommen endlich das ausbildungssystem zu reformieren, denn wie mans macht, es wird einfach nicht EU-konform, und entweder sind österreichische studienabsolventen im ausland diskriminiert (momentan), oder im inland (nach einführung des jus migrandi wird man lediglich in österreich nicht approbiert sein, alle anderen europäischen studienabgänger jedoch schon)!
wenn da jetzt wieder dagegen auf nationaler ebene einspruch erhoben und dem stattgegeben wird, geht die sache weiter:
1. schritt: man wird die appro nach dem studium einführen mit all den negativen konsequenzen (ausbeutung als stationsarzt ohne chance auf weiterbildung wird ja jetzt schon von der standesvertretung befürchtet... ob berechtigt, weiss keiner)
2. schritt: man wird sich endlich über eine komplette reform drübertrauen müssen, also abschaffung des turnus in seiner derzeitigen form. entweder ein common trunk, oder eben ein system wie in deutschland. das schließt natürlich auch die langersehnte, viel geforderte und dringend notwendige einführung der facharztausbildung in allgemeinmedizin ein. denn ohne turnus gibts sonst keine allgemeinmediziner mehr.
mann bin ich froh dass wir in der EU sind. jetzt erkennen die verantwortlichen langsam welche reformen jahrzehntelang hintangeschoben wurden, weil keiner die kosten tragen möchte.
bin gespannt wie lange man noch weiterwurschteln wird und verfassungswidrige scheinlösungen beschließt bis man endlich die materie dort anpackt wo sie fault!
"Auf die Approbation direkt nach dem Studium is ja keiner von uns scharf"
Wenn man darauf nicht ausreichend vorbereitet ist, natürlich nicht. Es geht aber viel mehr darum, dass man nicht 3 Jahre Sklavenarbeit machen muss, von medizinisch relevanten und interessanten Dingen nichts mit bekommt, und danach erst mit seiner Facharztausbildung anfängt. Wenn man dann sofort einen Platz für den Turnus bekommt und nicht 3 Jahre warten oder in ein winziges Krankenhaus auf dem Land gehen muss.
Also kurz gesagt: Ich denke das die momentane Lage gut wäre wenn jeder auch wirklich einen Turnusplatz/Facharztplatz kriegen würde. Auf die Approbation direkt nach dem Studium is ja keiner von uns scharf. Keiner will einen Tag nach seiner Approbation für unzählige Patienten selbstständig verantwortlich sein (vllt auch nur mein Standtpunkt). Das einzige Problem das meines Erachtens wirklich besteht ist die Platzvergabe.
no pot - no tea
Längere Zeit hat das wohl tatsächlich in Anspruch genommen...
Aber sehe ich das richtig, dass das Ius Migrandi fix kommt (wann auch immer, hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft), man jetzt aber noch die Situation für die in Österreich bleibenden Absolventen verbessern will?