Gratulation!!
Ich finde das toll, dass es dieses Forum noch immer gibt
Gratulation an die Standfestigkeit der Betreiber!
Traurig stimmt mit lediglich die Tatsache, dass die Probleme seit 10 Jahren noch immer die gleichen sind und sich SO WENIGE Turnusärztinnen und -ärzte in ihrer Standesvertretung engagieren.
Tendenz weiter stark fallend. 
Leutl´n: dieses Forum ist super, die HP noch immer exzellent, aber bitte kommts hinter euren Laptops und PC hervor und geht´s in die Turnusreferate Eurer Kammern

Dort spielt unter anderem die Musik
Schon etwas "fortgeschritten":
Dr. Eiko Meister
Arzt für Allgemeinmedizin, FA f. Innere Medizin (Intensivmedizin)
1. Kurienobmannstellvertreter Angestellte Ärzte
Vorsitzender der Ausbildungskommission
ÄK Steiermark
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Traurig stimmt mit lediglich die Tatsache, dass die Probleme seit 10 Jahren noch immer die gleichen sind und sich SO WENIGE Turnusärztinnen und -ärzte in ihrer Standesvertretung engagieren.
Tendenz weiter stark fallend. 
Leutl´n: dieses Forum ist super, die HP noch immer exzellent, aber bitte kommts hinter euren Laptops und PC hervor und geht´s in die Turnusreferate Eurer Kammern

Dort spielt unter anderem die Musik
mal ehrlich: wunderts dich wirklich dass euch der nachwuchs wegbricht? immer wieder interessant wie wir den deutschen alles nachmachen, nur 10 jahre versetzt. in österreich werden dieselben fehler von politik, holdings und VOR ALLEM ÄRZTEKAMMER gemacht wie in deutschland.
der nachwuchs wird vergrault weil österreich ihm KEINE PERSPEKTIVEN bietet, es sei denn, man ist vollgespickt mit vitamin B.
habe selbst auch das weite gesucht und werde es mir gründlich überlegen ob ich überhaupt jemals zurückkomme.
von der ärztekammer kommt im allgemeinen nur heisse luft wenn es um jungärzteinteressen geht. streikdrohungen und massive PR-propaganda in den medien jedoch kommt nur, wenn es um die interessen und pfründe der privilegierten niedergelassenen geht. und da wundert es einen, denn die verdrossenheit um sich greift?
das nächste problem ist die ZWANGSMITGLIEDSCHAFT. es ist unglaublich, im jahre 2009, wird man gezwungen, einer kammer anzugehören! wo gibts sowas bitte noch? und hier das nächste motivationsproblem für die jungärzte: monat für monat werden zwangsbeiträge vom lohn abgezogen, als gegenleistung jedoch erhält man weder rückendeckung noch einen tatsächlichen serviceeinsatz der zwangsvertretung. kampfgeist in sachen ausbildung ist keiner vorhanden. ja im ernst, warum soll man sich dann auch noch in seiner freizeit für einen verein einsetzen, dem man zwangsweise angehört, massenhaft geld in den rachen wirft und nicht einmal was davon hat? aus so einem verein würden die meisten austreten wollen, was aber groteskerweise nicht möglich ist! willkommen im ständestaat. (eigentlich gehört das mal durchjudiziert durch den EuGH, denn es gibt eine europäische direktive wonach man nicht zur Mitgliedschaft in einem Verein gezwungen werden kann..)
diejenigen turnusärzte die sich in den krankenhäusern wirklich engagieren und bemühen etwas zu erreichen werden sehr schnell sehr effektiv weggemobbt, auch von ihren eigenen oberärzten (wer lässt sich gern in die suppe spucken?) und müssen sich ein anderes spital suchen, wo sie dann nur mehr kuschen und haken halten. kenne selbst einen engagierten kollegen dem es so ergangen ist. so wird man in österreich erzogen, so lernt man es in österreich: goschen halten, hände falten.
so ist es aber nicht überall, gottseidank. in skandinavien wird teaching, supervision und ein kollegialer umgang auf augenhöhe tatsächlich praktiziert. klar gibts auch hier schikanen und mobbing, aber das hat nicht das system wie in österreich, und es wird vor allem auch wesentlich besser bekämpft und sanktioniert. obendrein stimmt auch noch der lohn, das tätigkeitsprofil während der ausbildung, der arbeitsmarkt ist gut und man hat viel mehr freizeit.
nein mein freund, die ärztekammer trägt eine grosse hauptschuld an der derzeitigen situation in österreich. mich wunderts nicht dass sich in dem - mit verlaub - intrigantenstadl keiner mehr engagieren möchte.
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das nächste problem ist die ZWANGSMITGLIEDSCHAFT. es ist unglaublich, im jahre 2009, wird man gezwungen, einer kammer anzugehören! wo gibts sowas bitte noch? und hier das nächste motivationsproblem für die jungärzte: monat für monat werden zwangsbeiträge vom lohn abgezogen, als gegenleistung jedoch erhält man weder rückendeckung noch einen tatsächlichen serviceeinsatz der zwangsvertretung. kampfgeist in sachen ausbildung ist keiner vorhanden. ja im ernst, warum soll man sich dann auch noch in seiner freizeit für einen verein einsetzen, dem man zwangsweise angehört, massenhaft geld in den rachen wirft und nicht einmal was davon hat? aus so einem verein würden die meisten austreten wollen, was aber groteskerweise nicht möglich ist! willkommen im ständestaat. (eigentlich gehört das mal durchjudiziert durch den EuGH, denn es gibt eine europäische direktive wonach man nicht zur Mitgliedschaft in einem Verein gezwungen werden kann..)
Wird es afaik bereits. Mehrere Unternehmen haben wegen ihrer Zwangsmitgliedschaft bei der Wirtschaftskammer, bzgl. des daraus entstehenden Wettbewerbsnachteils ggü anderen europäischen Unternehmen geklagt. Urteil wird glaube ich 2010 oder 2011 erwartet.
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klingt spannend! was für die wirtschaftskammer gilt (die immerhin verfassungsrang hat), würde dann ja auch für die ärztekammer gelten. das wäre ein wahres erdbeben 
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Zu dem Thema Zwangsmitgliedschaft konnte ich bereits einmal letztes Jahr etwas lesen. Hierzu ein Link:
http://www.netdoktor.de/News/Aerztekammer-Zwangsmitglied-1129275.html
Gelesen habe ich es aber auf einer anderen Seite. Weiss nicht mehr genau, wo.
Groeten vanuit het Noorden.
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Die TÄ trauen den ÄKs halt nicht mehr über den Weg...auch wenns halt mal immer wieder löbliche ausnahmen gibt (nicht nur turnusärztevertreter bemühen sich, auch "ausgelernte" Kollegen engagieren sich in der Kammer zum Teil für die TÄ), gibts halt doch haufenweise Beispiele, warum der Turnusarzt von den Kammern weder als Kollege noch als schützenswertes Kücken betrachtet wird. Und da Engagement in diesem Bereich auch eine Zeitfrage ist (ich persönliche brauche meine spärliche Freizeit für Weiterbildung etc., damit ich auch irgendwann mal zum Assi aufsteigen darf), und von Seiten der Kammern nur - das hat die Erfahrung gelehrt - mit wenig Unterstützung zu rechnen ist, von Seiten des Arbeitgebers mitunter aber Sanktionen folgen könnten, gibt es nur wenige, die sich diese ehrenvolle Aufgabe antun..Auch wenn ichs toll finde.
So verkaufen die Kammern die TÄ:
Bsp.: Medizinuni in Linz: Wir haben immer noch einen Absolventenüberschuss und dann argumentiert die OÖ Kammer, die mit am lautesten nach einer Uni schreit, mit einem drohenden Fachärztemangel. Dass man, um einem solchen vorzubeugen bzw. hintanzuhalten, schon zunächst an anderen Schrauben drehen müsste, dürfte den Herren von der Kammer hoffentlich klar sein. Zynisch ist die Sache vor allem dann, wenn die Wiener Kammer zeitgleich darum bemüht ist, den Mediziner-Überschuss nach Ostdeutschland zu verfrachten. Die OÖ Kammer ist leider noch nicht auf die Idee gekommen, den Trägern der peripheren Häuser in OÖ, die ihre TÄ-Stellen dzt. tatsächlich nur schwer besetzen können, mal vorzuschlagen, mit z.B. besseren Ausbildungsbedingungen um Absolventen zu werben. Dann schon lieber arbeitslose Jungmediziner nachschieben......Das soll Standesvertretung sein?
Bsp.: Wiener KAV-Listenwahnsinn: Ich weiß nicht, ob das in der Steiermark bekannt ist, aber in Wien muss man sich auf eine Liste setzen lassen, um auch einen Turnusplatz zu bekommen. Auf diese Liste dürfen aber nur Leute mit Wiener, NÖ oder Burgenländischen Geburtsurkunde oder Maturazeugnis mit wenigen Ausnahmen (mein Schlüssel zum KAV war die Wiener Geburtsurkunde meines Sohnes und nicht meine Empfehlungsschreiben oder ausnahmslos sehr guten Zeugnisse - die waren nicht von Interesse). Dieser himmelschreiende Unsinn ist - und das hab ich schwarz auf weiß - mit der Wiener ÄK so abgesprochen...Da weiß man als Absolvent schnell, was von einem TA erwartet wird: nicht Engangement und ärztliches Können, sondern brav Befunde einordnen etc.
Bsp.: Ärzte in Führungspositionen (die ja auch Teil der Kammern sind): Ich habe noch keinen ärztlichen Direktor, Primar, ausbildungsverantwortlichen OA kennengelernt, der sich ernsthaft für TÄ eingesetzt hat. Immer noch haben TÄ keine Chance, wenn das Pflegepersonal an einer Abteilung eine Arbeit an die TÄ abgeben will. Pro forma gibts halt dann doch immer wieder Fortbildungen für TÄ, die für viele schwer zu besuchen sind, weil die Arbeit auf der Stat. sich halt nicht von alleine macht. Und die Themen der Fortbildungen sind oft so speziell, dass man halt leicht erkennt, dass hier Powerpoint-präsentationen, die für fachärztliche Kollegen gedacht waren, für Turnusärztl. Fortbildung benutzt werden. Kaum noch hat sich wer überlegt, welche Aspekte aus seinem Fachgebiet er einem künftigen AM mitgeben will. Dafür wird dann immer wieder das fachärztl. Näschen gerümpft, wenn ein AM vorschnell ins KH eingewiesen hat oder ein Pat. vom AM eine etwas merkwürdige Med-Kombi erhalten hat....Ich muss dann immer schmunzeln...man erntet, was man sät.
Fazit: Meiner Meinung nach wird sich erst dann etwas ändern, wenn die Unis Medizinabsolventen nach Bedarf an versorgungswirksamen, fertig ausgebildeten Ärzten produzieren. Momentan gibt es zuhauf nicht-versorgungswirksame Wohnsitzärzte, die aufgegeben haben. AM werden nach Bedarf an Turnusärzten in den Spitälern ausgebildet, nicht nach Bedarf an AM. Deswegen haben wir hier in Ostösterreich auch haufenweise arbeitslose AM, die sich um die Dienste beim Ärztefunk streiten...Dass es aber nicht zum Ärztemangel kommt, dafür wird die ÄK schon sorgen...Böse Zungen behaupten, dass die Furcht der ÄK vor der Pensionierungswelle in ein paar Jahren weniger mit der Angst vor der med. Unterversorgung der österr. Bevölkerung zusammenhängt, sondern eher in der Angst vor dem Kollaps des Wohlfahrtsfonds begründet ist....
Auch wenn mein Post jetzt vielleicht gefrustet rüberkommt, habe ich mich ehrlich gefreut, dass sich ein Facharzt und ÄK-Vertreter auf diese Seite verirrt hat...Scheinbar vergessen doch nicht alle die Turnuszeit. Wäre ich in der Steiermark beheimatet, würd ich jetzt vielleicht mal vorbeischauen!
Viele Grüße aus Wien,
Monalisa
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und sich SO WENIGE Turnusärztinnen und -ärzte in ihrer Standesvertretung engagieren.
Diesen Stehsatz gab es schon vor dem 1.Weltkrieg von den Angestelltenvertretern der Ärztekammer - müßts Euch halt mehr engagieren, dann wird das schon.....IMMER als AUSREDE gebraucht, sich selbst nicht die Finger schmutzig zu machen und für die Sitzungsgelder keinen Finger krumm machen zu müssen.
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Einmal ehrlich. Die Aerztekammer hat hier im Forum gerade nicht denn besten Ruf. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass die AEK einem oft gar nicht hilft und auch gerne falsche Informationen verteilt. Es sagt doch schon viel, wenn man liest, dass ihr oberster Boss den Patientenanwalt raet, sich um die Arbeitszeiten der Turnusaerzte zu kuemmern. Das waere wohl die Aufgabe der AEK. Was tut sie. Nichts. Sie sagen ja selbst, dass es noch immer so ist, wie vor 10 Jahren. Unglaublich.
)....
Ich habe die Konsequenzen gezogen und Oesterreich verlassen. Und dies war gut so. Es gehen einem echt die Augen auf, wenn man sieht, wie es in anderen Laendern (nicht deutschsprachig) zugeht. Dann erkennt man endlich, dass es auch anders kann (bsp. Hierarchie, Antworten erhalten von einem OA...); weil man etwas fragen und sagen darf. Warum sollten wir uns engagieren, wenn es eh nichts nuetzt? Vor allem hilft mir hier im Nord-Osten auch die Aerztekammer und vertritt mich, was sie in Oesterreich nicht tut. Ausserdem ist die AEK in anderen Laendern kein Amt. Und die Aerzte hier schauen auch mal ueber die Grenze, was in Oesterreich ja nur selten der Fall ist.
Warten sie nur, bis in den naechsten 10 Jahren eine Situation, wie in Deutschland kommt. Den andere Kollegen werden zukuenftig auch einen anderen Job suchen, weggehen (vor allem wenn sie auch D. kommen