Ärztemangel spitzt sich weiter zu
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Ärztemangel spitzt sich weiter zu
War bisher der Ärztemangel vor allem am Land ein Thema, weil dort viele Nachtdienste abschreckten, so erreicht der Ärztemangel nun auch die Städte. Selbst bei niedergelassenen Fachärzten spitzt sich die Situation immer mehr zu. Die Stadt Traun schreibt die Stelle des Psychiaters bereits zum dritten Mal aus. Braunau und Grieskirchen mussten ebenfalls wochenlang warten, auch wenn psychische Krankheiten in unserem Land weiter zunehmen. Die wenigen Fachärzte bleiben aber lieber in den Spitälern sagt Karl Schachinger.
Betriebswirtschaft war kein Thema im Studium
Er ist die Ausnahme und hat sich dennoch für die neue Stelle in Perg beworben. Aber er kennt die Vorbehalte seiner Kollegen: "Wenn man sich selbständig macht, führt man ja einen eigenen Betrieb. Und Betriebswirtschaft war kein Thema im Studium", so Schachinger. Generell scheuen viele Ärzte das wirtschaftliche Risiko der Selbstständigkeit. Die laufenden Diskussionen über das Gesundheitssystem verunsichert. So trauen sich immer weniger in teure Geräte oder Umbauten zu investieren.
Veränderte Lebensbedürfnisse von Ärzten
Auch unpopuläre Dienstzeiten werden immer weniger akzeptiert sagt Thomas Fiedler, er ist Vertreter der Fachärzte in Oberösterreich: "Das hängt mit den veränderten Lebensbedürfnissen der Ärzte zusammen. Mittlerweile möchten auch Ärzte ein geregeltes Leben führen, sind familienorientierter und haben natürlich ein Freizeitbedürfnis, das man bei Erfüllung einer vollen Praxistätigkeit nicht in diesem Maße gewährleisten kann", sagt Fiedler.
Nachwuchssuche bei Praktikern
Und auch die niedergelassenen Praktiker finden immer seltener Nachwuchs, dabei ist absehbar dass die geburtenstarken Jahrgänge demnächst in Pension gehen. Mit ihnen gehen viele alte Menschen die zu versorgen sind in Pension, ohne dass entsprechender Nachwuchs ausgebildet wird. Also: mehr Ausbildungsplätze oder eben eine Medizinuni müssen her, sagen die Ärztevertreter.
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hab ich mich auch gefragt... vielleicht arbeiten viele lieber teilzeit im KH und teilzeit privat (ohne kassenvertrag) weil lukrativer?
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Nachdem der Artikel von Oberösterreichern verfasst wurde, sehe ich das erstmal als Trotzreaktion auf die Tatsache, dass nun die Niederösterreicher ihre Meduni zuerst kriegen.
Würd ich erstmal nicht zu ernst nehmen, die Behauptung mit dem Ärztemangel im niedergelassenen Bereich. Auch der Erklärungsversuch mit den fehlenden BWL-Kenntnissen ist ja lächerlich.
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hab ich mich auch gefragt... vielleicht arbeiten viele lieber teilzeit im KH und teilzeit privat (ohne kassenvertrag) weil lukrativer?
Ja gut. Aber wenn das wirklich lukrativer ist (was ich mir am Land schwer vorstellen kann) mach ich Vollzeit privat. Ist noch lukrativer.
Die Theorie mit der Trotzreaktion halte ich für naheliegend.
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Ich hab manchmaol das Gefühl viele scheuen sich davor am Land zu arbeiten wo es doch dort sehr viele Möglichkeiten gäbe, allerdings finde ich den Artikel trotzdem gut. Er zeigt einfach, dass sich die Zeiten ändenr und die Anpassung noch nicht ganz stattgefunden hat und es noch viel zu tun gibt!
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Gut ok. da komm ich jetzt nimmer mit.
Ärztemangel in Krankenhäusern, ok. Aber welcher Wahnsinnige bleibt lieber in einem Spital als eine niedergelassene Kassenstelle anzunehmen???????