TA Dezember im LKH Bregenz gesucht
Bei Interesse bitte mit Chefarzt Dr. Christian Huemer (christian.huemer@lkhb.at) oder direkt mit mir aufnehmen
Landeskrankenhaus Bregenz
Carl-Pedenz-Str. 2
6900 Bregenz
05574/401-4201
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Ich finde, dass der erste Punkt bereits alles über das Angebot aussagt!
ÜBERSTUNDENPAUSCHALE ... WTF? geht ein spital pleite nur weil es nem turnusarzt ab und zu mal eine überstd. mehr ausbezahlen muss als in der pauschale festgelegt ist? bitte um aufklärung! danke
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naja so selten ist das mit der überstundenpauschale leider nicht! auch in oberösterreich bei der gespag gibt es eine überstundenpauschale!
lg ferger
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Medizinstudent: kannst du Details posten bitte!
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Administrator
@Medizinstudent: Bitte deine Angabe begründen, einfach eine Behauptung wie "katastrophaler Saftladen" zu schreiben, ohne irgendeine Begründung, kann man so nicht stehen lassen, allein schon aus Qualitätsgründen!
@Schallvogl: Danke fürs erneute Erinnern, mittlerweile teilen wir das allen mit!
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@Medicus2010
Wieso habt ihr diese offen rechtswidrige Annonce nicht wegeditiert oder zumindest mit einem offenen Kommentar versehen.
Der Herr Lauterer wird sich freuen, daß ihr ihm das mitteilts, der müßte es aufgrund seines Berufs in der personalabteilung eigentlich selbst seit 8 Monaten wissen und umsetzen.
Der vielleicht etwas unbedarfte Uni-Abgänger (nicht böse sein; war ich selber auch mal) weiß aber vielleicht nicht, daß er ein gesetzliches Recht darauf hat, daß eine Anzeige, die sich an ihn richtet, diese Information enthalten muß.
Zu der Medizinstudent-Äußerung: Die Ärztezeitung hat im vergangenen Jahr mehrere ausführliche Berichte über die katastrophalen Zustände an den Vorarlberger Landeskliniken gebracht, die scheinbar zu den schlechtesten in ganz Österreich gehören (und wir wissen um die diesbezügliche Konkurrenz)
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hab mir jetzt den artikel durchgelesen... die überstundenpauschale ist anscheinend ein neues "Zuckerl" für turnusärzte?!! nach 8 monaten bereits den Jahresplansoll erreicht...da kann man sich ausrechnen wieviele Überstunden im Monat anfallen und das bei einer Pauschale von 300 bis 400 euro brutto! Stundenlohn bleibt dann wohl unter 2.50!
Absolut krank! Einfach tapfer der Herr Lauterer so nen Dreck hier online zu stellen! Ist sicher vor 2 Wochen vom Spital angestellt worden und das hier ist seine erste Aufgabe 
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Naja, wir haben und hatten doch schon einige Turnusärzte hier in Bregenz, und nicht alle davon sind so unzufrieden, mit sehr vielen haben wir lange über die Ausbildung hinausgehende, gute Verhältnisse. Und wenn ich die Berichterstattung quer durch Österreich ansehe ist die Turnuszeit überall anstrengend.
Klar ist aber auch - und diesbezüglich sind wir schon immer im Gespräch mit unseren Turnusärztevertretern - dass es Verbesserungspotentiale gibt, an denen auch aktiv gearbeitet wird. Dazu sind wir auf Inputs von den Turnusärzten und -ärztinnen angewiesen, und nicht alles kann von heute auf morgen umgesetzt werden.
Zur Pauschale: Diese beträgt für 24h 20% des Grundgehaltes (welches wiederum altersabhängig ist). Diese Regelung ist gesetzlich vorgegeben, da können die Landesspitäler nichts daran ändern. Ab 2012 kommen hier erste Vorgriffe auf die Gehaltsreform - von der auch im Link zum Standard berichtet. Darüber hinausgehende Überstunden können in Form von Zeitausgleich konsumiert werden. Ist das aufgrund des Arbeitsaufkommens nicht möglich, werden die Stunden ausbezahlt.
@Schallvogl: Bund, Länder und Gemeinden sind gem. § 1 Abs 2 Zi 2 GlBG ausgenommen, und mindestens mir ist hier keine andere Rechtsnorm bekannt, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
Da wir für jeden Mitarbeiter immer eine Einzelberechnung machen, die Alter und Erfahrung berücksichtigt (auch gesetzlich so vorgesehen) wäre eine Pauschalangabe entweder falsch oder hätte aufgrund der Bandbreite wenig Aussagekraft. Wenn ich eine Altersangabe samt anrechenbaren Vordienstzeiten bekomme lasse ich Ihnen gerne eine Berechnung zukommen.
@Medifuss: Tapfer - na ja - vielleicht. Wird schon einige Kollegen geben die mich dafür belächeln. Fakt ist, dass die Anzahl von Absolventen aus Vorarlberg zurückgeht und wir weniger Bewerbungen haben, während in Wien Ärzte angeblich teilweise noch 1 1/2 Jahre auf einen Turnusplatz warten. Meine Überlegung war, sich dieser Herausforderung zu stellen. Das dies mit "Dreck", "rechtswidrige Annonce wegeditieren" oder "katastrophaler Saftladen" kommentiert wird nehme ich mit Bedauern zur Kenntnis, und hilft nicht wirklich weiter. Ein Forum ist aber schliesslich auch ein Raum, in dem man sich Luft verschaffen und seinem Ärger Ausdruck geben kann. In diesem Sinne hoffe ich trotzdem auf die eine oder andere ernst gemeinte Anfrage.
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@Hr. Lauterer Sie können sich vorstellen, dass jedes Wort das Sie sagen auf die Waagschale gelegt wird. Zu sagen, dass der Turnus überall in Ö anstrengend ist, ist in Ihrem Fall uninteressant für neue Bewerber. Sie haben die Möglichkeit mit einer besseren, sinnvollen Ausbildung schon während des Turnuses zu werben. Übertarifliche Bezahlung, Ausbildungskonzept, Übernahme aller Kosten für externe Fortbildungen, etc..... Heutzutage nur mit der Stelle an sich zu werben, ist meiner Meinung nach unzureichend. Sie können dafür am wenigsten für das was in der Ausbildung derzeit schief läuft. Ich denke auch, dass sich der Eine oder der Andere finden wird, und Sie ihre Stellen besetzten werden. Eine Frage hätte ich noch. Warum soll ich mich als Jungmediziner für Ihr KH entscheiden? Der Weg nach Deutschland oder in die Schweiz ist ein einfacher. Bitten Sie auch direkt Facharztausbildungsstellen ohne Turnus an? Eine Radiologiestelle würde für mich in betracht kommen. Danke, mfg
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@kingval:
Wir haben durchaus Ärzte in Ausbildung zum Facharzt, welche noch kein ius practicandi haben. Hängt sehr von der persönlichen Eignung resp. deren Einschätzung durch den jeweiligen Abteilungsleiter ab.
Für einen (angehenden) Turnusarzt ist meines Erachtens die Information wichtig, dass unser Chefarzt sehr um die Situation der Turnusärzte bemüht ist, und eigentlich immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Turnusärzte hat. Er steht dafür, dass Ausbildung der zentrale Punkt der Turnusarzttätigkeit ist, ebenso dafür, dass Wertschätzung und Integration gelebt wird. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zu den Turnusärztesprechern und arbeiten gemeinsam und aktiv an Verbesserungen. Bei unterschiedlichen Sichtweisen versuchen wir konstruktive Lösungen zu erarbeiten.
Ad Waagschale: Ich bin wohl einer der wenigen Nichtanonymen hier, und beinahe jeder geschriebene Satz kann unterschiedlichst interpretiert werden. Macht es nicht einfacher. Ich behaupte, dass es überall, und somit auch in jedem Spital, Verbesserungspotentiale gibt. Mit der Hilfe einiger konstruktiver Turnusärzte haben wir in diesem Bereich einiges erkannt, und versuchen diese in den Kreislauf kontinuierlicher Verbesserungsprozesse zu überführen....
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von wem wird die spritzenrunde inkl infusionen erledigt?
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da kommen ja rosige zeiten auf österreichs jungmediziner zu!!!!
schön langsam kommt der schneeball ins rollen!!!
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@Herthzsprung: Ab 1.1. resp. 1.2. von der Diplompflege, je nach Art des Zuganges und des Medikaments (Stichworte: Antibiotika-Erstgabe, Port-a-Cath) müssen mache Tätigkeiten beim Arzt bleiben.
Hatte gerstern erfreulicherweise einen Anruf, daher noch ein Nachtrag zum Inserat: Es handelt sich um "richtige" Turnusstellen, d.h. nur die Ausbildung beginnt auf Chirurgie. Grundsätzlich können Sie den gesamten Turnus dann in Bregenz resp. die Fächer HNO und Psychiatrie innerhalb der Vorarlberger Landeskrankenhäuser absolvieren.
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je nach Art des Zuganges und des Medikaments (Stichworte: Antibiotika-Erstgabe, Port-a-Cath) müssen mache Tätigkeiten beim Arzt bleiben.
Sorry, dass ich mich da wieder einmische... Genau dies ist mir ein Dorn im Auge!! Warum müssen diese Sachen Arztsache sein?????
Auf ein neues, In Scandinavien werden alle deligierbaren Tätigkeiten von der Pfege übernommen.
.)Blutabnahme vom eigenen Laborpersonal!
Von der Pfege:
.) Venflons
.) Infusionen UND ZWAR ALLE anhängen. Was soll der BLÖDSINN mit erstanhängen?? Wenn jetzt thema Allergie kommt, wie lang bleibt denn der gestresste TA neben dem Patienten?? Also bitte, das ist ein schlechter Scherz mit dem Erstanhängen! Weiters VÖLLIG egal ob der Patient einen Port-a-Cath hat, es geht ja um geschultes Diplom(!)-Pfegepersonal!!!
.) Blutkonserven anhängen
.)Medikamentenanamnese
Solange diese Tätigkeiten beim TA bleiben, sehe ich keinen Grund mich bei Ihnen zu bewerben. Ihr Krankenhaus hat aber die Möglichkeit ab morgen diese Tätigkeiten dem Pfegepersonal zu deligieren und somit das BESTE SPITAL bzgl Ausbildung zu werden. Um Ihre Turnusstelle werden sich die Leute reissen!!!!!
Wird nicht geschehen, ich weiß...
Weiters möchte ich mich für die unsachgemässen Ausdrücke meiner Kollegen entschuldigen. Dies ist eigentlich nicht unser Niveau.
MfG
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Sorry, dass ich mich da wieder einmische... Genau dies ist mir ein Dorn im Auge!! Warum müssen diese Sachen Arztsache sein?????
Bin froh um Anregungen und werde Ihre Aussage mal so auf die nächste Sitzung mitnehmen. Vielleicht wird morgen und übermorgen nichts geschehen, aber wer weiß das schon. Immerhin hat sich die Erde durch kritisches Hinterfragen von der Scheibe zur Kugel entwickelt. Wobei ich die Ausbildungsqualität per se nicht 1:1 auf den Port-a-Cath reduziere.
Für Ihre Höflichkeit im letzten Satz möchte ich mich bedanken. Ich setze bei jedem Menschen ein gewisses Niveau voraus. Unter diesem Vorzeichen habe ich die Postings als Ausdruck der Stimmung zu interpretieren versucht.
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möchte mich dr. death voll inhaltlich anschließen, auf punkt und beistrich. es gibt tatsächlich keinen medizinischen grund warum die o.g. tätigkeiten von ärzten durchgeführt werden müssen.
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möchte mich dr. death voll inhaltlich anschließen, auf punkt und beistrich. es gibt tatsächlich keinen medizinischen grund warum die o.g. tätigkeiten von ärzten durchgeführt werden müssen.
ich auch
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da sind wir wohl alle einer meinung! auch diejenigen von uns, die besser nix anderes machen, weil sie zu mehr nicht taugen! das sind nämlich arbeiten, bei denen ich mein hirn zuhause lassen kann! aber leider kann man ja auch ohne hirn arzt werden!
es ist eben jede gesellschaft selber schuld für die ärzte, politiker, etc. die sie selbst hervorbringt, und muß wohl auch die konsequenzen dafür tragen!
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Fakt ist, dass die Anzahl von Absolventen zurückgeht...
S.g. Herr Lauterer,
da täuschen Sie sich leider. Fakt ist, dass die Anzahl der Absolventen kontinuierlich steigt. Es muss also andere Gründe haben, warum Sie nun weniger Bewerbungen bekommen als früher.
http://www.statistik.at/web_de/static/studienabschluesse_inlaendischer_ordentlicher_studierender_an_oeffentliche_021624.pdf
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@nachtdienst: Danke für den Hinweis. Sollte Absolventen aus Vorarlberg heissen, hab's korrigiert. Aussage beruht auf Zahlen der Vlbg. Ärztekammer v. 2005-2010.
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Es muss also andere Gründe haben, warum Sie nun weniger Bewerbungen bekommen als früher
Viell. weil mittlerweile viele ins Ausland gehen? Seit der Einfuehrung des Jus migrandi koennte sich dieser Effekt sogar verstaerkt haben.
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Sehr geehrter Herr Lauterer,
ihr Problem könnte ganz einfach gelöst werden, wenn Sie wirklich den Willen dazu haben. Sie müssen sich lediglich an Ihren Nachbarländern orientieren. Wenn Sie zumindest Arbeits- und Ausbildungs-bedingungen wie in der Schweiz oder Deutschland schaffen, dann wären Sie nicht nur das schon erwähnte „beste“ Krankenhaus Österreichs; es würden Ihnen auch nicht mehr die Heimischen Ärzte ins Ausland flüchten.
Es sind eigentlich recht einfache Maßnahmen, welche zumeist durch die Krankenhausträger selbst geregelt werden können – und sie sollten dies lieber heute als morgen tun, denn wenn die Ärzte weg sind, sind sie weg.
Diese Maßnahmen sind u.a. die Fachpflege als Fachkräfte einzusetzen – der Großteil der Routinearbeit von Turnusärzten in Österreich ist eine delegierbare Tätigkeit (und ja auch eine i.v. Erstgabe ist delegierbar), entsprechend (günstigeres) Admin personal einstellen, Arbeitszeitgesetze strickt einhalten, entsprechende Sozialleistungen (etwa Kinderbetreuung oder Betriebswohnungen) anzubieten, ein wirkliches Ausbildungskonzept zu etablieren und Turnusärzte nicht als System-Erhalter zu nutzen, ...
Ich freue mich schon, von Ihnen die ersten Meldungen über ein Innovatives und Österreichweit einzigartiges Konzept zur Verbesserung der Arbeits- und Ausbildungssituation an Ihrem Krankenhaus zu hören!
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geniales posting! mich würde die reaktion von herrn lauterer auch sehr interessieren.
hinzufügen würde ich noch dass die o.g. massnahmen kurzfristig vielleicht das budget belasten (kindergarten usw), längerfristig jedoch helfen geld zu sparen. zum einen weil die effektivität der ressourcennutzung höher wäre als heute (verhältnismässig teure ärzte machen das was ärzte machen sollen, werden schneller eingeschult und ausgebildet, somit schneller selbständig > höhere produktivität) als auch die arbeits- und lebenszufriedenheit (weniger behandlungsfehler > einsparen von teuren vermeidbaren nachbehandlungen nach ärztefehlern). nicht unterschätzen sollte man die positiven effekte von begleitmassnahmen wie kinderbetreuung (was in zahlreichen anderen ländern schon lange selbstverständlich ist)!
und nicht zuletzt: warum soll man nicht mal einen mutigen innovativen schritt nach vorne machen und den anderen bundesländern zeigen wo der bartl den most holt? so schlecht ist doch die lebensqualität in vorarlberg gar nicht: herrliche natur, berge, bodensee, gute infrastruktur...
also herr lauterer, vielleicht können sie ja ihre vorgesetzten von den vorteilen dieser massnahmen überzeugen, und vielleicht haben sie darüber hinaus noch bahnbrechende vorschläge!
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...mich hat zwar keiner gefragt, aber ich kanns nachvollziehen.
fg
SHCaF
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http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2509531/
besonders das finde ich interessant
Gehaltsmodelle im Vergleich (Richtwerte)
Nach Bayerischem Modell verdient ein Oberarzt nach vier Dienstjahren an den Münchner Uni-Kliniken ein Monatsbrutto-Grundgehalt von gut 6.900 Euro. Dazu kommen unregelmäßige Bezüge von durchschnittlich 2.000 Euro, je nach Berufserfahrung und Anzahl der Dienste.
Im Kanton Zürich gibt es gleich fünf verschiedene Lohnklassen. Am Uni-Spital Zürich liegt daher die Bandbreite des Grundlohnes eines Oberarztes zwischen 10.000 und 11.500 Franken pro Monat. Dazu gibt’s ebenfalls unregelmäßige Zulagen.
In Vorarlberg liegt laut Ärztekammer das Grundeinkommen eines 35-jährigen Oberarztes bei 4.300 Euro brutto im Monat; Nacht- und unregelmäßige Dienste ergeben zusätzliche 1.200 Euro. Das neue Leistungsmodell ist hier noch nicht mit einberechnet.
Die Angaben der Kliniken sind im direkten Vergleich nur Richtwerte, denn wie in Österreich gelten auch in Deutschland und in der Schweiz innerhalb des jeweiligen Landes verschiedene Einkommens-Modelle.
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...sprich: bei uns verdienst nur halb so viel.
fg
SHCaF
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@De omnibus: Mit einzigartigen Konzepten halte ich mich zurück. Allerdings haben wir einige Sachen schon gut aufgegleist: Stichworte sind: Turnusärzte-Tätigkeitsprofil (darin u.a. definiert sind Infusionen und iv-Medikamentengaben) und z.B. Mentoren für neu eintretende Turnusärzte. Und wir bemühen uns, die Ausbildung in der "Mindestzeit" anbieten zu können.
Betriebswohnungen stellen wir günstig zur Verfügung, Kindergartenangebote gibt es prinzipiell auch, wobei hier die Nachfrage im Turnusarztbereich eher gering ist.
Ab 1.1.12 gibt es sog. Dokumentationsassistentinnen, die dem Arzt mindestens einen Teil der administrativen Tätigkeit abnehmen. Klar zu sagen ist, dass z.B. der Arztbrief - in welcher Form auch immer - auch vom Arzt erstellt (mindestens diktiert) werden muss. Das Bekenntnis unserer ärztlichen Leitung zur Ausbildung hatte ich bereits erwähnt.
Ad Systemerhalter: Der Turnusarzt ist ein wichtiger Bestandteil und somit auch eine Stütze des Systems, Systemerhalter in der negativen Behaftung wie dies bei der Wehrdienstdiskussion der Fall ist sollte er natürlich nicht sein
Vergleich: D-CH-A
Die Gehaltsreform ist in Arbeit. Manche Dinge konnten wir bereits vorziehen - es ist das nicht das Ende der Fahnenstange, aber doch ein deutliches Zeichen dass nicht nur versprochen wird. Ein Wettrennen mit der Schweiz werden wir nicht gewinnen können, dazu haben wir einfach zuwenig Gold in unseren Banken. Aber den Vergleich mit Deutschland können wir dann sicher antreten.
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"Mindestens diktiert"!!!!!!!! 
Btw. de omnibus sprach von Arbeitsbedingungen wie in der Schweiz, nicht Bezahlung wie in der Schweiz. Eigentlich müssten die Arbeitsbedingungen in Vbg. sogar noch viel besser als in der Schweiz sein, eben wegen fehlendem Gold und so.
Mit "mindestens diktiert" und "mindestens einen Teil der administrativen Arbeit" und "Antibiotika-Erstgabe" werden sie da nicht weit kommen.
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Sehr geehrter Herr Lauterer.
Seit März diesen Jahres ist eine konkrete Gehaltsangabe in Stellenanzeigen verpflichtend. Die Floskel "nach dem Vorarlberger Landesbedienstetengesetz" oder ähnliches sowie Verweise auf nähere Informationen bei Rückfrage der Interessenten sind nicht ausreichend. Eine konkrete Zahlenangabe des Mindestgehalts ist unbdingt erforderlich.
Ab 1.1.2012 werden Verstösse dagegen auch mit Geldstrafen gegen den entsprechenden Dienstgeber geahndet. Diese Umstände sollten einer professionellen Personalabteilung eigentlich bekannt sein und befolgt werden.
Ich verweise auf entsprechende Artikel in den Tageszeitungen sowie das Rechtsinformationssystem der Bundesregierung.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme
schallvogl