Offene Stellen als Turnusarzt LKH Steyr

26 Antworten [Letzter Beitrag]
Xeraph User offline. Last seen 2 Tage 8 Stunden ago.
Medizinstudent
Beigetreten: 27.05.2009
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Das LKH Steyr sucht momentan Turnusärzte!
Nur zur allgemeinen Info für diejenigen, die eine Turnusstelle suchen.
lg

hanna User offline. Last seen 9 Stunden 41 Minuten ago.
Medizinstudent
Beigetreten: 27.05.2009
Beiträge: 6
Gruppen: KH Steyr

ich hab gehört, dass man dort keine blutabnahmen und keine flascherlrunden machen muss. stimmt das? 

Xeraph User offline. Last seen 2 Tage 8 Stunden ago.
Medizinstudent
Beigetreten: 27.05.2009
Beiträge: 61

Bei Aufnahmen ist die Blutabnahme & Venflon noch Aufgabe der Turnusärzte, danach Angelegenheit der Pflege.
Infusionen, sc. Spritzen, Blutabnahmen, etc.. macht die Pflege.
einzige Ausnahme: Zytostatika, die sind noch den TAs überlassen.
lg

TAOÖ User offline. Last seen 17 Wochen 1 Tag ago.
Turnusarzt
LKH Steyr
Beigetreten: 20.10.2011
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hanna!
das stimmt, wie schon von xeraph erläutert: seit 1.1.2011 muss im lkh steyr kein turnusarzt mehr infusionen anhängen oder blutabnahmen erledigen. das ist, in meinen augen, ein entscheidender vorteil gegenüber allen anderen krankenhäusern in OÖ.
und ja, ab november sind tatsächlich zur zeit noch zwei stellen unbesetzt. ein tipp: nicht über die gespag-zentrale (die im wagner jauregg kh in linz sitzt) bewerben, sondern direkt bei der personalstelle im lkh (zH frau eichinger).
liebe grüße

schallvogl User offline. Last seen 14 Stunden 5 Minuten ago.
Assistenzarzt
Beigetreten: 27.05.2009
Beiträge: 1085
Xeraph schrieb:

Bei Aufnahmen ist die Blutabnahme & Venflon noch Aufgabe der Turnusärzte, danach Angelegenheit der Pflege.
Infusionen, sc. Spritzen, Blutabnahmen, etc.. macht die Pflege.
einzige Ausnahme: Zytostatika, die sind noch den TAs überlassen.
lg

Wie schauts mit "zu erneuernden" Venflons aus?

schiefix User offline. Last seen 8 Stunden 58 Sekunden ago.
Medizinstudent
Beigetreten: 27.05.2009
Beiträge: 523

Uebertreiben muss mans auch net.

BA und Venflon ist, wenn mans kann, ne arbeit von minuten! das was wirklich zach ist, ist der bürokratische aufwand und der fehlende patientenkontakt und die tatsache das man zwar machen darf aber eigentlich nie ein feadback bekommt ob es richtig oder falsch war...somit ist der lerneffekt fürn arsch

nachtdienst User offline. Last seen 2 Wochen 8 Stunden ago.
Medizinstudent
Beigetreten: 27.05.2009
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medifuss schrieb:

BA und Venflon ist, wenn mans kann, ne arbeit von minuten! das was wirklich zach ist, ist der bürokratische aufwand und der fehlende patientenkontakt und die tatsache das man zwar machen darf aber eigentlich nie ein feadback bekommt ob es richtig oder falsch war...somit ist der lerneffekt fürn arsch

 
100% Zustimmung!!
Versteh gar nicht, warum sich alle immer auf die Venflons und Flascherlrunden einschießen. Ich stech 1000 x lieber Venflons, mach BAs und dreh Flascherlrunden, als dass ich den halben Tag mit rumtelefonieren und Befunde zusammensuchen, Briefe tippen und sonstigen Sekretariatsarbeiten beschäftigt bin!
Und ich denke auch nicht, dass man ALLES mit der Learning-by-Doing Methode am besten lernt. Oft macht man´s einfach so lange falsch mach, bis einem wer zeigt, wie´s richtig geht. Im Schlimmsten Fall zeigt es mir nie wer und dann sitz ich in der Praxis und mach die selben Fehler bis an mein Lebensende.

Venus8 User offline. Last seen 7 Stunden 36 Minuten ago.
Assistenzärztin
Beigetreten: 21.03.2010
Beiträge: 166

EINE Blutabnahme bzw. EIN Venflon ist eine Arbeit von wenigen Minuten. 40 Venflons sind die Arbeit von einem Vormittag. Und dabei lernt man halt gar nix, weil man nicht mal auf Visite gehen kann. Und Flascherlrunden drehen ist ja wohl das Dümmste, was es überhaupt gibt.
Da würde ich bei der Auswahl lieber Briefe schreiben, weil da beschäftige ich mich wenigstens mit den Diagnosen und den Therapien der Patienten.

du musst dir beim flascherl anhängen genauso überlegen was und wieso der patient das bekommt! ich würd mich nicht darauf verlassen dass die schwestern das immer richtig machen! somit darfst du die schwesterntätigkeiten im vollen umfang ausführen ...

TAOÖ User offline. Last seen 17 Wochen 1 Tag ago.
Turnusarzt
LKH Steyr
Beigetreten: 20.10.2011
Beiträge: 4
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schallvogl schrieb:

Wie schauts mit "zu erneuernden" Venflons aus?

 
Wie gesagt: Venflons betreffen die TÄ nur mehr bei Neuaufnahmen. Alles, was danach kommt, ist Sache der Pflege. Ist ein Venflon zu ersetzen, aus welchen Gründen auch immer, so wird die Pflege aktiv - den Turnusarzt betrifft dies nicht mehr. Ergo gibt es keine Anrufe mehr um 3h früh, in der Art "Wir brauchen einen neuen Venflon!".
 

TAOÖ User offline. Last seen 17 Wochen 1 Tag ago.
Turnusarzt
LKH Steyr
Beigetreten: 20.10.2011
Beiträge: 4
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Venus8 schrieb:

EINE Blutabnahme bzw. EIN Venflon ist eine Arbeit von wenigen Minuten. 40 Venflons sind die Arbeit von einem Vormittag. Und dabei lernt man halt gar nix, weil man nicht mal auf Visite gehen kann. Und Flascherlrunden drehen ist ja wohl das Dümmste, was es überhaupt gibt.

 
Das ist richtig. Ich habe den Turnus noch in der Zeit begonnen, als man täglich zig oder auf manchen Stationen gar hunderte Flaschln anhängen durfte - elendig! Lerneffekt null komma null, und das schlimmste: Es geht unglaublich viel Zeit drauf, die ich mittlerweile dafür verwenden kann, mich mit den Krankengeschichten meiner Patienten auseinanderzusetzen, Dinge nachzuschlagen - oder eben an den Visiten teilzunehmen. Insofern sehe ich hier eine eindeutige Verbesserung, ohne wenn und aber.
 
Dass der Missbrauch der Turnusärzte als Schreibkraft auch nicht lustig ist, stimmt - dennoch ist der Lerneffekt beim Verfassen eines Arztbriefes sicherlich größer als beim Anhängen von Infusionsflaschen (eine Tätigkeit, bei der man spätestens nach wenigen Tagen alles gelernt hat, was es dazu jemals zu lernen gibt). Davon abgesehen, dass man in Steyr sicher nicht mehr Arztbriefe zu schreiben hat als sonstwo.

Xeraph User offline. Last seen 2 Tage 8 Stunden ago.
Medizinstudent
Beigetreten: 27.05.2009
Beiträge: 61

Ich denke , dass die Einführung von Integriva (so nennt sich das Projekt, dass die Pflege nun wieder die Infusionen anhängt, die Routineblute abnimmt und Venflons legt) endlich mal ein Schritt in die richtige Richtung ist.
Dass das alleine sicherlich nicht reicht um den Turnus zur supertollen Ausbildungszeit zu machen, ist glaub ich auch jeden klar. Aber ich persönlich würde mir, nachdem ich in den "Genuss" von Integriva gekommen bin, äußerst schwer tun wieder im alten Turnussystem zu arbeiten.
 
Zur Überraschung vieler hat die Evaluierung des Projekts auch gezeigt, dass beide Berufsgruppen mit dem neuen System sehr zufrieden sind, und das allgemeine Klima besser geworden ist.
 
Nichts desto trotz gibt es ganz natürlich noch ganz viele andere Baustellen im österreichischen Gesundheitssystem, die verbessert gehören. Besonders bezüglich Turnus/Ausbildung zum Allgemeinmediziner. Daran muss auch weiter gearbeitet werden, auch wenn wir in Steyr die Flascherlrunden, etc.. los sind.
Aber man fühlt sich sicherlich um einiges mehr nach ärztlicher Tätigkeite an, wenn man um 10 Uhr am Abend nicht 2 Stunden damit verbringt 80 Infusionen anzuhängen, sondern damit die Schmerztherapie von Patienten zu optimieren, Thoraxschmerzen abklärt, Blutdruckentgleisungen entgegenwirkt, etc...
 
Das in der Routine auch einiges an Bürokratie anfällt - stimmt. Aber das betrifft Turnusärzte, Assistenzärzte und Oberärzte gleichermaßen.
 
Insofern denk ich, dass das Steyr hier einen attraktiven Schritt gesetzt hat, der in die richtige Richtung geht und Vorbild für andere Häuser sein sollte. Dass dadurch nicht alle Missstände des Systems Turnus mit einem Schlag beseitig werden ist auch klar. Aber wie schon gesagt ich empfinde es als starke Verbesserung.

Bonsailinz User offline. Last seen 6 Wochen 4 Tage ago.
Medizinstudent
Beigetreten: 27.05.2009
Beiträge: 2
Gruppen: Keine

Hallo!
Ist irgendwer so nett, und kann mir mitteilen, wie im LKH Steyr, das Hearing abläuft!
Danke, lg

lachisismuta User offline. Last seen 21 Wochen 3 Tage ago.
Assistenzarzt
Beigetreten: 27.05.2009
Beiträge: 73

 ein posting zum thema sinnlose turnusartztätigkeit kostet minuten, viele postings kosten die nerven.
naja es darf jeder entscheiden, wie er seine zeit verschwendet! Crazy

TAOÖ User offline. Last seen 17 Wochen 1 Tag ago.
Turnusarzt
LKH Steyr
Beigetreten: 20.10.2011
Beiträge: 4
Gruppen: Keine
Bonsailinz schrieb:

Hallo!
Ist irgendwer so nett, und kann mir mitteilen, wie im LKH Steyr, das Hearing abläuft!
Danke, lg

 
Das "Hearing" ist nichts anderes als ein Gespräch mit der ärztlichen Direktorin, Dr. Ingrid Federl. Dabei wird dir einerseits ein grober Überblick über das verschafft, was dich in den darauffolgenden Monaten erwartet; andererseits wirst du über deine Erwartungen und deine Pläne befragt. Diese werden dabei im Übrigen auch schriftlich niedergehalten. Medizinische Fragen wurden mir bei meinem Hearing nicht gestellt.

jigojaponicum User offline. Last seen 6 Wochen 2 Tage ago.
Medizinstudent
Beigetreten: 27.05.2009
Beiträge: 47
Gruppen: Keine

Warum nennt Man es "Hearing"? Muss man selbst beim gespräch irgendwie verteidigen?

lophostoma User offline. Last seen 2 Wochen 2 Tage ago.
Turnusarzt
Beigetreten: 03.03.2010
Beiträge: 17

Nein, es ist sozusagen ein "normales" Jobhearing: man stellt sich vor, man wird das eine oder andere zum Lebenslauf gefragt (beispielsweise ob man sich beim Roten Kreuz ehrenamtlich betätigt hat, wo man famuliert hat, was man schon gut kann, etc.) - und kann selbst Fragen stellen. Ist einfach zum gegenseitigen "Ab-Checken", ob der Bewerber ins Team passt und damit man sich umgekehrt etwas über das LKH Steyr vorstellen kann.
 
Damit gibt es ganz gute Erfahrungen, es gibt kaum TÄ, die im ersten Monat schon wieder "abwandern". Schnuppern kann man in Steyr übrigends auch, wer also vor der Bewerbung einen Tag nach Steyr kommen will und mit zukünftigen TA-KollegInnen reden bzw. sich deren Arbeit anschauen will, ist immer willkommen.
 
Offene Stellen gibt es de facto jedes Monat, auch kurzfristigst. Und ja, es ist der Turnus (...) - und klar jammern wir auch, aber im Vergleich auf hohem Niveau.
 
Tongue

lophostoma User offline. Last seen 2 Wochen 2 Tage ago.
Turnusarzt
Beigetreten: 03.03.2010
Beiträge: 17

@carrr: Na, da hat sich entweder ein Troll eingeschlichen oder wer einen Account geknackt...
(die pay-loan-Werbung von carrr wurde schon von den Admins gelöscht. Danke.)

Madeira User offline. Last seen 20 Wochen 1 Tag ago.
Absolventin
Beigetreten: 30.09.2009
Beiträge: 9
Gruppen: Keine

Hallo, hätte mal eine Frage bzgl. des Schnupperns, bei wem soll ich mich da melden, wenn ich das machen möchte, bzw. wie kurzfristig ist denn das möglich?
Danke für die Info

lophostoma User offline. Last seen 2 Wochen 2 Tage ago.
Turnusarzt
Beigetreten: 03.03.2010
Beiträge: 17

Am besten koordinierst du das über Frau Eichinger (Personalstelle, gabriele.eichinger (@) gespag.at bzw. 050 55466 22348), die ist für alle Ärzte zuständig. Meist versucht sie, einen gemeinsamen Tag zu organisieren, wo du nach deinem Belieben auf einer Abteilung(en) schnuppern kannst - und auch ein Hearing mit der Ärztlichen Direktorin zustande kommt).
Aja - und es ist kurzfristigst möglich - weil das Schnuppern allein bedarf ja nur der Abklärung, wann du kommen willst. Es gibt in Steyr vier Turnusärztevertreter, da ist de facto täglich immer einer anwesend.

insider User offline. Last seen 3 Wochen 21 Stunden ago.
Absolvent
Beigetreten: 27.05.2009
Beiträge: 136
Gruppen: Keine

hallo!
ich wollte mal nachfragen wie die arbeitszeiten aussehen in steyr. 60, 72? und wie das dann tatsächlich aussieht. in oö gibts ja eine überstundenpauschale ( wie viele überstunden zu den 40h, die im dienstvertrag festgehalten sind, kommen dadurch zur abgeltung). und wie viele ca. arbeitet man im durchschnitt gratis!? kann man sich überstunden auch als zeitausgleich nehmen? wie sieht es aus, wenn man bereits 6M beim allgemeinmediziner in lehrpraxis absolviert hat, werden diese monate dann berücksichtigt, oder geht das anhand des rotationsplanes nicht. wie lange dauert der turnus ca. in steyr?
so, da ich so viele fragen auf einmal gestellt habe, nochmal in kurzform:

1) wie viele stunden sind in der überstunden pauschale eingerechnet?

2) wie viele stunden werden im durchschnitt tatsächlich geleistet?

3)gibt es zeitausgleich, anstelle dass man überstunden gratis hergeben muss ( wegen pauschale )

4)werden vordienstzeiten wie z.B:6M beim Allgemeinmediziner berücksichtigt, oder ist das nicht möglich?

5) wie lange dauert der turnus in steyr ca.?

6) Betriebsklima?

vielen dank schon mal im voraus.

lg ferger

lophostoma User offline. Last seen 2 Wochen 2 Tage ago.
Turnusarzt
Beigetreten: 03.03.2010
Beiträge: 17

1) wie viele stunden sind in der überstunden pauschale eingerechnet?
Weiß es nicht auswendig, aber es gibt eine große und eine kleine Überstundenpauschale. Aber die große habe ich noch nie erreicht, aber irgendwo bei >200 Arbeitsstunden pro Monat gibt es die.
 
2) wie viele stunden werden im durchschnitt tatsächlich geleistet?
Üblicherweise kommst du laut Dienstplan mit 3-4 Nachtdiensten pro Monat irgendwo auf 50-65 Stunden Anwesenheitszeit die Woche. Wenn du auf Abteilungen mit 5-6 Nachtdiensten bist, kratzt du immer wieder mal an der 72 Stunden Anwesenheitszeit pro Woche Grenze. Die darf nicht überschritten werden, da gibt eigentlich keine Ausnahme, sonst folgt Papierkrieg... Solltest du drüber sein, hast du das Recht auf einen verkürzten Arbeitstag (um unter der magischen Grenze zu bleiben). Berücksichtigen mußt du aber, dass du eine Nachtdienstpauschale bekommst, d.h. die Zeit zwischen 22:00 und 06:00 wird zwar zur Anwesenheitszeit (72-Stunden Grenze) gezählt, aber nicht zur Arbeitszeit.
 
Die Pauschale gilt für die Stunden, die du über den ungefähr 160 verpflichtenden Arbeitsstunden pro Monat bist. Aber (siehe oben) Anwesenheitszeit ist NICHT gleich Arbeitsstunden, d.h. durch die Nachtdienstregelung steigst du an manchen Abteilungen bei vielen Nachtdiensten sogar unter der Mindestarbeitszeit aus (z.B. wenn du Nachtdienst hast und in der Früh nach Hause gehst, dann bist du beispielsweise von 07:00 bis 08:00 = 25 Stunden anwesend, davon gelten dann aber nur 14,5 Stunden als Arbeitszeit. Hättest du an beiden Tagen normal 8 Stunden gearbeitet, hättest du 17 Stunden Anwesenheit (= 2x8 plus 2x0,5 Stunden Mittagspause) und 16 Stunden Arbeitszeit (also 1,5 Stunden mehr). Klingt kompliziert ? Ist es auch *lol*
 
3) gibt es zeitausgleich, anstelle dass man überstunden gratis hergeben muss ( wegen pauschale )
Nein.
 
4) werden vordienstzeiten wie z.B:6M beim Allgemeinmediziner berücksichtigt, oder ist das nicht möglich?
Externe Zeiten im niedergelassenen Bereich (Vordienstzeiten oder Bildungskarenz) werden zu 50% in der Reihung berücksichtigt. D.h. 6 Monate Bildungskarenz gelten innerhalb der Reihung bei der Rotation wie 3 Monate im Haus. Fächer ausserhalb von Allgemeinmedizin, die man im Krankenhaus absolviert hat (z.B. Innere Medizin, Chirurgie, etc.) werden eigentlich 1:1 berücksichtigt. Ist aber jetzt nur eine sehr allgemein gehaltene Antwort, ist etwas komplizierter und hängt davon ab, wie weit man ist. Fehlen dir beispielsweise nur mehr Derma/HNO/Kinder, werden es wohl einige Monate Wartezeit werden, als wenn du nur mit 6 Monaten Allgemeinmedizin-Praxis kommst.
 
5) wie lange dauert der turnus in steyr ca.?
Ist stark situationsabhängig. Im Jahr 2011 wurden de facto alle mit 0-3 Stehmonaten fertig. Dieses Jahr schaut es schlecht aus, da wird es sich zur Jahresmitte bei 3-5 Stehmonaten einpendeln. Dann fällt es voraussichtlich wieder auf 0-2 Stehmonate zurück. (Grund dafür: vor drei Jahren wurden innerhalb eines Jahres fast 50% der momentanen TÄ angestellt, die "stauen" sich jetzt gerade alle durch Gyn/HNO und Kinder...
 
6) Betriebsklima?
Meine persönliche Meinung ? Ich bin gerne da - und finde wirklich, wir haben es hier in Steyr ganz gut getroffen.

insider User offline. Last seen 3 Wochen 21 Stunden ago.
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hallo!
also erst mal vielen lieben dank für die ausführliche und sachliche antwort. ist ja nicht immer so auf turnusrzt.com;-)
also das mit der nachtdienstpauschale ist ja eine frechheit muss ich sagen;-) ncht nur, dass ich eine normale überstundenpauschale schon mehr als nicht gerechtfertigt finde, ist das noch viel schlimmer find ich. und was passiert dann, wenn man unter den verpflichteten anwesenheitsstunden beibt? ich mein, dann kann man sich ja in der nacht zu tote arbeiten und kann nachtdienste ende nie machen ( bisl übertrieben dargestellt). gilt diese regelung auch in anderen oö häusern? das mit der überstundenpauschale hab ich ja gewusst, aber das mit der nachtdienstpauschale!?
dann wollt ich noch fragen, was dann am ende so ca. geldmäßig übrigbleibt.
die gr. überstundenpauschale bezieh sich wahrscheinlich nur auf überstunden und nicht auf pflichtstunden plus überstunden!? weil wenn zweiteres gilt, dann bist du ja jedes monat über 200h bei bis zu 65h pro woche.
wie schon gesagt, danke vielmals.
lg ferger

insider User offline. Last seen 3 Wochen 21 Stunden ago.
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hallo!
ich hab mir das jetzt nochmal durch den kopf gehen lassen bezüglich nachtdienstregelung. das oben geschriebene bedeutet jetzt, dass die zeiten zwischen 22 und 6 uhr zwar zur anwesenheitszeit ( also max 72 h und in durchrechnung 60 ) zählen, aber nicht als arbeitszeit ( verpflichtend laut vertrag 160h ) !? das bedeutet dann, dass man für diese stunden auch keinen nachtzuschlag bekommt? ist das richtig? die laufen dann als überstunden und die werden dann mit der nächsten, nämlich mit der überstundenpauschale abgestraft!?
seh ich das richtig?
danke nochmals
lg ferger

lophostoma User offline. Last seen 2 Wochen 2 Tage ago.
Turnusarzt
Beigetreten: 03.03.2010
Beiträge: 17
ferger schrieb:

...was passiert dann, wenn man unter den verpflichteten anwesenheitsstunden beibt?

nix passiert. wenn, dann bist eh nur 5 oder 6 Stunden darunter - und ich hätte noch nie gehört, dass es eine Art Konsequenz gegeben hätte.
 

ferger schrieb:

...gilt diese regelung auch in anderen oö häusern?

IMHO ja, weil ja der GESPAG Vertrag überall der gleiche sein sollte.
 

ferger schrieb:

...was dann am ende so ca. geldmäßig übrigbleibt

Mit drei Nachtdiensten unter der Woche, nach allen Abzügen (Steuern, Ärztekammer, etc.) etwa 2100 Euro netto.
 

ferger schrieb:

...das oben geschriebene bedeutet jetzt, dass die zeiten zwischen 22 und 6 uhr zwar zur anwesenheitszeit ( also max 72 h und in durchrechnung 60 ) zählen, aber nicht als arbeitszeit ( verpflichtend laut vertrag 160h ) !? das bedeutet dann, dass man für diese stunden auch keinen nachtzuschlag bekommt?

Nicht ganz, für die Bereitschaftsstunden in der Nacht bekommst du eine Nachtdienstpauschale, plusminus 160 Euro pro Nachtdienst (deßhalb zählen diese Stunden nicht, weil du dafür getrennt entlohnt wirst).

insider User offline. Last seen 3 Wochen 21 Stunden ago.
Absolvent
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hallo!
danke vielmals für die ausführlichen antworten. naja wenn man pro nachtdienst die 160€ für die 8 Nachtstunden bekommt ( 22-6 Uhr ), dann sind das ja 20€ pro stunde. ist garnicht so schlecht für eine pauschale!?
also dann, vorläufig sind alle meine fragen beantwortet;-)
lg und danke
ferger

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