LKH Freistadt sucht Turnusärzte/innen
Die Facts:
- selbstständiges Arbeiten, jedoch ist immer ein OA in nächster Nähe
- freundliches, familiäres Arbeitsklima :man ist mit fast allen OA´s „per Du“
- kleine Operationen darf man mit OA Assistenz selbst durchführen (Metallentfernung, Hämatomausräumung, CTS, …)
- 5 bis 7 Dienste : Kernzeit von 7:00 bis 14:00; Im Nachtdienst von 7:00 bis nächsten Tag um 10:00
- Nettogehalt 2300-2600 Euro je nach Diensten und Alter
- Infusionen anhängen: Nur Erstinfusionen und Morgeninfusionen
- Ab Ende 2011 Anfang 2012 werden Blutabnahmen von den Schwestern durchgeführt.
- Turnus dauert mit Garantie nur 36 Monate (Kinderheilkunde in der LKKL Linz und Psychiatrie bzw. Neurologie im WJKH Linz sind im Rotationsplan integriert!)
- Dienstpläne werden von den Turnusärzten gemeinsam geschrieben, auch die Urlaubsplanung läuft über die TÄ.
- Dienstwohnungen mit der Möglichkeit fast stündlich ein- oder auszuziehen
- Lerneffekt: Man kann hier sehr viel lernen, dadurch dass das Einzugsgebiet sehr groß ist, sieht man alles angefangen von einer Anaphylaxie, Lungenödem bis hin zur SAB und einer Whipple Operation,… (alles was nicht blutetkommt auf die Interne – d.h. man hat Fälle aus allen Bereichen der Medizin – Kardiologie, Neurologie, HNO, Derma, uvm., wodurch man lernt mit den meisten akuten Fällen umzugehen und richtig zu reagieren)
Chirurgie/Unfallchirurgie: Erstversorgung der Patienten, Röntgenbilder selbst befunden und richtige Therapie einleiten (mit möglicher Rücksprache mit den OA), Wundversorgungen, Mithilfe im Schockraum, OP-Assistenz – viel hängt von der eigenen Initiative ab und wie viel man sich zutraut
Interne: Erstbegutachtung der Patienten inkl. Bestimmung des Labors und nötiger Untersuchungen, sowie ev. der Therapie; Betreuung von Patientenzimmern (man ist dann für diese Zimmer immer der erste Ansprechpartner bei den Schwestern); EKG-Befundung (da lernt man es dann wirklich); je nach Eigeninitiative und Zeit (die leider oft fehlt) darf man auch mehr machen (Pleura-, Aszitespunktion, US-Abdomen, Echo, Gastro, Colo,…)
Gynäkologie/Geburtshilfe: Assistenz bei OPs und Sectio; Dabeisein bei normalen Geburten inkl. Epinaht (am Anfang unter Aufsicht; OA kann aber auch später bei Unsicherheit jederzeit angerufen werden); Blutabnahmen bei Säuglingen,…
HNO und Derma: werden bei uns über den Konsiliararzt gemacht – d.h. für HNO 15 x in die Ambulanz + Referat; Derma 2 Nachmittage in der Praxis
- Das Team der Turnusärzte ist absolut spitze; jeder wird sofort integriert. Wir unternehmen auch öfter was in der Freizeit – Paintball, Kegeln, Eisstockschießen, Klettergarten, Turnusstammtisch usw. und auch unsere Turnusabschlussfestl sind legendär. Wir helfen zusammen und es kann jeder den anderen im akuten Fall auch mitten in der Nacht anrufen – es war bzw. kommt jeder einmal in eine Situation wo man froh darüber ist und daher ist man den anderen auch nicht böse. Wir rufen uns im Dienst auch öfter zusammen, einfach mal zum Kaffeetrinken, rauchen usw. (Raucher und Nichtraucherbzw. bestellt man sich mal was zum Essen (auch oft mit Oberärzten und Assistenzärzten). Der Turnus ist manchmal echt hart, aber wenn man weiß, dass es denn anderen auch so geht und man sich wieder mal „aussudern“ kann ist alles gleich wieder leichter. – Geteiltes Leid ist halbes Leid. 
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Administrator
@schallvogl: ich weiß jetzt nicht wo der sinn liegt, in jedem neuen TA angebots thread die keilerei thematik aufs neueste durchzukauen. ich bitte darum in den bereits begonnen diskussionen (mittlerweile 3-4 Threads) die debatte fortzuführen. das sorgt für mehr klarheit, auch anderen usern gegenüber fair, die evt. nicht in jedem neuen job thread damit konfrontiert werden wollen...du kannst die kollegin ebenfalls per PM fragen....
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ist doch nichts falsches, wenn man hinterfragt! ist doch eigenartig! jetzt wo der turnus in der pampa anscheinend (laut kollegen) der Traum auf Erden ist, sind die Zuständigen noch immer nicht in der Lage, "richtige" Jobangebote zu schalten und Stellung zu beziehen! Stattdessen sind es immernoch wir selber, die nach neuen Kollegen in FOREN suchen! Das wirkt auf mich nicht besonders glaubwürdig!
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Administrator
@elenor: Bitte lies mein posting, bevor du dich aufregst, schallvogls frage nach der rekrutierung von kollegen ist legitim!!!! und sollte auch beantwortet werden, aber bitte nicht in jedem thread aufs neueste, das nervt mittlerweile auch andere user
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was soll denn soooo verwunderlich daran sein, dass junge turnuskollegen im forum offene stellen bekanntgeben?
wir haben das thema schon 10 mal durchdiskutiert. für mich ist das eine klare multifaktorielle angelegenheit:
- die kleinen peripheren häuser haben oft keine großen personalabteilungen, die professionell bzw. im großen stil stellenanzeigen schalten.
- die turnuskollegen vor ort wünschen sich natürlich, dass die freien turnusstellen besetzt werden. ich muss nicht erklären, wer die mehrarbeit in erster linie zu kompensieren hat bei unbesetzten stellen.
- früher war es oft gang und gebe, dass man nach dem studium in den heimatbezirk oder ins heimatbundesland zurückggangen ist für den turnus. da gab es oft (aber eher kurze) wartelisten. war einer fertig mit dem turnus, war schon der nächste da. man musste nicht nach leuten suchen.
- wahrscheinlich werden die turnusärzte halt von den turnusärzteverantwortlichen oder von den primarärzten oder wem auch immer gefragt, ob sie nicht jemand wüssten, oder ob sie bei bekannten nachfragen könnten nach interessenten. heutzutage resultiert dann halt auch gut und gerne mal aus sowas ein posting auf einem forum wie diesem. dass keineswegs die turnusärzte sondern viel mehr beispielsweise eine personalabteilung für soetwas verantwortlich ist, daran denken viele ärzte - in ihrem überverantwortungsbewusstsein und sendungswahn - überhaupt nicht. typisch österreichisch halt.
meiner meinung nach sollte das gehalt jeder unbesetzten turnusarztstelle oder sonstigen arztstelle kollektiv von der personalabteilung abgezogen und auf die anderen ärzte verteilt werden. 
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Administrator
@rambo: vielen dank für dein resume! 
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danke rambo, dem kann ich nichts weiter hinzufügen!
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Das mit den Whipples würde mich noch persönlich interessieren.
Bin selbst in einem größeren Haus tätig, wo im Schnitt 2-3 Whipples/Monat durchgeführt werden und ich denke, das ist in etwa die unterste Grenze um eine gewisse Qualität sicher zu stellen.
@rambo: Verwundern tuts mich nicht, aber ich halte es immer noch für einen himmelschreienden Skandal, daß sich Krankenhausträger (Freistadt gehört der GESPAG, oder?) keine ordentliche Personalabteilung leisten und stattdessen TÄ indirekt unter Druck setzen (über die anfallende Mehrarbeit) deren Job zu machen.
Und die TÄ mit ihrem "Überverantwortungsgefühl" lassen sich auch noch gerne dafür einspannen.
Schreien könnte ich... (aber das ist vermutlich wirklich der falsche Thread dafür...)
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Hallo.
Bin selbst Turnusärztin in Freistadt und bin Ende dieses Monat fertig. Das der Turnus kein Zuckerschlecken ist, brauchen wir wahrscheinlich nicht zu diskutieren und dass nicht alles heiterer Sonnenschein ist auch nicht.
Wir wurden keines wegs dazu aufgefordert neue Kollegen anzulocken. Bei uns ist es leider so dass der Karren schon im Dreck steckt und keiner was tut. Jetzt haben wir beschlossen selbst mal was zu tun. Ich wollte ursprünglich immer in ein großes Haus und Freistadt war für mich immer die Notlösung. Mittlerweile hab ich aber in Kontakt mit anderen Turnuskollegen schon gemerkt, dass ein kleines Haus einige Vorteile bietet. Der Anfang ist natürlich hart, aber so rückblickend muss ich sagen hab ich echt viel gelernt und würde mich auch in der Lage sehen als Allgemeinmediziner zu arbeiten - und das ist ja der eigentliche Sinn des Turnus.
Es ist halt so, dass einfach alles zusammenkommt und nicht wenn man wie in großen Häusern zB auf der Kardiologe ist, nichts über Onkologie usw. lernt. Natürlich kann man bei uns nicht alles machen und spezielle Sachen werden an entsprechende Zentren verlegt, aber die Erstversorgung wird in vielen Fällen bei uns gemacht.
Wegen der Whipple-OPs kann ich nur sagen, dass die logischerweise nicht so oft vorkommen, aber unser chirugischer Primar ist ein absoluter Spitzenchirurg und durchaus in der Lage, solche OPs zu machen und er ist im OP echt bemüht uns was zu zeigen und zu erklären - er hält dir auch mal die Haken, damit du reingreifen und reinschauen kannst - klingt jetzt vielleicht nach nichts besonderen, aber ich finds trotzdem toll.
Und am tollsten ist und bleibt der Zusammenhalt unter den Turnusärzten, deshalb muss ich hier auch die Lobeshymne meiner Kollegin verteidigen
.
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Als TA in einem ähnlich kleinen Haus (SD) kann ich K.H.'s Kommentar nur unterschreiben. Alle Häuser kämpfen mit denselben Problemen hinsichtlich Personal u. Diensten.
Aber auch in kleinen Häusern wird gute Arbeit geleistet und manche sog. große OP durchgeführt, ohne ein ausgewiesenes "Zentrum" dafür zu sein. Die Daten lassen sich auch oft mit größeren Häusern messen.
Es finden sich in kleinen Häusern Operateure, die 200-250 H-TEP/Jahr machen, also durchaus mit einzelnen Zentrumsoperateuren vergleichbar.
Und als TA in einem kleineren Haus ist man schon mal nicht nur für isovolumetrische Haken-Übungen da, sondern auch 1. Assistenz, zumindest aus meiner Erfahrung heraus.
Sehen wird man freilich nicht ein so umfangreiches Angebot, aber die häufigen Eingriffe und einige Seltenheiten kann man vermutlich "näher" miterleben.
Auch ich habe in den 35 Mon. viel gelernt und der Zusammenhalt ist vermutlich ähnlich.
Rambo's Kommentar trifft es, finde ich, zum Großteil sehr gut.
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Naja H-TEP ist ein bißchen was anderes als ein Whipple. Eine Hüftarthrose ist etwas häufiger als ein Pankreas-Ca somit kommt logischerweise auch ein kleines Haus auf verhältnismäßig hohe Zahlen. Und eine H-TEP ist nicht lebensgefährlich.
Für mich ist eine Routine von weniger als 2-3 Whipples/Monat fahrlässig, aber bitte.
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@ schallvogl:
die h-tep sollte nur beispielhaft genannt sein.
die kernaussage meines beitrages ist eine andere.
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Deine Kernaussage bezieht sich auf große Eingriffe im allgemeinen.
Ich beziehe mich auf große seltene Eingriffe. Da kann ich mir nicht vorstellen, daß ein kleines Haus ohne Schwerpunkt auf die erforderlichen Zahlen kommt.
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Naja H-TEP ist ein bißchen was anderes als ein Whipple. Eine Hüftarthrose ist etwas häufiger als ein Pankreas-Ca somit kommt logischerweise auch ein kleines Haus auf verhältnismäßig hohe Zahlen. Und eine H-TEP ist nicht lebensgefährlich.
Für mich ist eine Routine von weniger als 2-3 Whipples/Monat fahrlässig, aber bitte.
würde noch "pro chirurg" hinzufügen.. eingriffe die ich seltener als 3x/monat mache fühlen sich ungewohnt an.
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wenns wirklich so ist wie oben beschrieben, freut es mich natürlich sehr für die turnusarzt-kollegen in freistadt. wie gesagt bin ich immer froh, wenn sich in österreich was zum besseren gestaltet.
hab nur eine frage an die kollegen in freistadt: könntet ihr euch prinzipiell vorstellen, dass das system dort auch ohne turnusärzte funktioniert. ich meine damit mehr assistenzärzte einzustellen, nichtärztliche tätigkeiten noch mehr auszulagern, und für die, dies es wirklich wollen eine rotation für den facharzt für allgemeinmedizin einzuführen.
somit ein bisschen weiter weg vom nationalen unmut turnus, hin zu einem etwas internationaleren system.
oder seid ihre mit einem offensichtlich gut funktionierendem turnus eurer meinung nach besser dran?
wieivele von euch bekommen nach oder während des turnus auch ein wunschfach? sofern ihr das wollt? wieviele werden allgemeinmediziner?
würd mich wirklich interessieren?
danke!
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würde noch "pro chirurg" hinzufügen.. eingriffe die ich seltener als 3x/monat mache fühlen sich ungewohnt an.
Richtig. Das war für mich selbstverständlich.
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wenns wirklich so ist wie oben beschrieben, freut es mich natürlich sehr für die turnusarzt-kollegen in freistadt. wie gesagt bin ich immer froh, wenn sich in österreich was zum besseren gestaltet.
hab nur eine frage an die kollegen in freistadt: könntet ihr euch prinzipiell vorstellen, dass das system dort auch ohne turnusärzte funktioniert. ich meine damit mehr assistenzärzte einzustellen, nichtärztliche tätigkeiten noch mehr auszulagern, und für die, dies es wirklich wollen eine rotation für den facharzt für allgemeinmedizin einzuführen.
somit ein bisschen weiter weg vom nationalen unmut turnus, hin zu einem etwas internationaleren system.
oder seid ihre mit einem offensichtlich gut funktionierendem turnus eurer meinung nach besser dran?
wieivele von euch bekommen nach oder während des turnus auch ein wunschfach? sofern ihr das wollt? wieviele werden allgemeinmediziner?
würd mich wirklich interessieren?
danke!
das geht doch nicht, dann würden wir ja in der medizinischen neuzeit ankommen... 
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Hallo, ich hätte mal kurz eine Frage,
ich hab mal das Gerücht gehört, dass man in Oberösterreich gemeldet sein muss, um einen Turnusplatz zu bekommen.
Ist das noch immer so, oder hat sich das aufgrund des Mangels mittlerweile geändert.
Wenn ihr vielleicht Infos hättet, wären diese super hilfreich.
Danke schon im voraus.
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Hab in OÖ mit dem Turnus begonnen und war dort nie gemeldet!
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Die Facts:
- selbstständiges Arbeiten, jedoch ist immer ein OA in nächster Nähe
- freundliches, familiäres Arbeitsklima :man ist mit fast allen OA´s „per Du“
- kleine Operationen darf man mit OA Assistenz selbst durchführen (Metallentfernung, Hämatomausräumung, CTS, …)
- 5 bis 7 Dienste : Kernzeit von 7:00 bis 14:00; Im Nachtdienst von 7:00 bis nächsten Tag um 10:00
- Nettogehalt 2300-2600 Euro je nach Diensten und Alter
- Infusionen anhängen: Nur Erstinfusionen und Morgeninfusionen
- Ab Ende 2011 Anfang 2012 werden Blutabnahmen von den Schwestern durchgeführt.
- Turnus dauert mit Garantie nur 36 Monate (Kinderheilkunde in der LKKL Linz und Psychiatrie bzw. Neurologie im WJKH Linz sind im Rotationsplan integriert!)
- Dienstpläne werden von den Turnusärzten gemeinsam geschrieben, auch die Urlaubsplanung läuft über die TÄ.
- Dienstwohnungen mit der Möglichkeit fast stündlich ein- oder auszuziehen
- Lerneffekt: Man kann hier sehr viel lernen, dadurch dass das Einzugsgebiet sehr groß ist, sieht man alles angefangen von einer Anaphylaxie, Lungenödem bis hin zur SAB und einer Whipple Operation,… (alles was nicht blutetkommt auf die Interne – d.h. man hat Fälle aus allen Bereichen der Medizin – Kardiologie, Neurologie, HNO, Derma, uvm., wodurch man lernt mit den meisten akuten Fällen umzugehen und richtig zu reagieren)
Chirurgie/Unfallchirurgie: Erstversorgung der Patienten, Röntgenbilder selbst befunden und richtige Therapie einleiten (mit möglicher Rücksprache mit den OA), Wundversorgungen, Mithilfe im Schockraum, OP-Assistenz – viel hängt von der eigenen Initiative ab und wie viel man sich zutraut
Interne: Erstbegutachtung der Patienten inkl. Bestimmung des Labors und nötiger Untersuchungen, sowie ev. der Therapie; Betreuung von Patientenzimmern (man ist dann für diese Zimmer immer der erste Ansprechpartner bei den Schwestern); EKG-Befundung (da lernt man es dann wirklich); je nach Eigeninitiative und Zeit (die leider oft fehlt) darf man auch mehr machen (Pleura-, Aszitespunktion, US-Abdomen, Echo, Gastro, Colo,…)
Gynäkologie/Geburtshilfe: Assistenz bei OPs und Sectio; Dabeisein bei normalen Geburten inkl. Epinaht (am Anfang unter Aufsicht; OA kann aber auch später bei Unsicherheit jederzeit angerufen werden); Blutabnahmen bei Säuglingen,…
HNO und Derma: werden bei uns über den Konsiliararzt gemacht – d.h. für HNO 15 x in die Ambulanz + Referat; Derma 2 Nachmittage in der Praxis
- Das Team der Turnusärzte ist absolut spitze; jeder wird sofort integriert. Wir unternehmen auch öfter was in der Freizeit – Paintball, Kegeln, Eisstockschießen, Klettergarten, Turnusstammtisch usw. und auch unsere Turnusabschlussfestl sind legendär. Wir helfen zusammen und es kann jeder den anderen im akuten Fall auch mitten in der Nacht anrufen – es war bzw. kommt jeder einmal in eine Situation wo man froh darüber ist und daher ist man den anderen auch nicht böse. Wir rufen uns im Dienst auch öfter zusammen, einfach mal zum Kaffeetrinken, rauchen usw. (Raucher und Nichtraucherbzw. bestellt man sich mal was zum Essen (auch oft mit Oberärzten und Assistenzärzten). Der Turnus ist manchmal echt hart, aber wenn man weiß, dass es denn anderen auch so geht und man sich wieder mal „aussudern“ kann ist alles gleich wieder leichter. – Geteiltes Leid ist halbes Leid.
Ähm....die Kollegin schreibt: Nur Erstinfusionen und Morgeninfusionen sind anzuhängen.....das wären dann eh schon fast alle, oder? Die meisten werden ja morgens angehängt. Die Pflege schafft es also tatsächlich, das NaCl vom Nachmittag selbst anzuhängen....BOOAAHHH!!!! Wahnsinn!!! Soll jetzt nix gegen das LKH Freistadt sein.
Aber dass ihr so ein tolles Team seid, finde ich super. Man muss schon zusammenhalten.
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- Infusionen anhängen: Nur Erstinfusionen und Morgeninfusionen
Jepp das wären also eh alle
Und wer legt die Venflons? (die dauern ihre Zeit auf einer Inneren mit großer Bettenanzahl...)
Wie gesagt, gut dass sich was ändert, aber in die "völlig falsche" Richtung!
Was in Ö der Turnusarzt macht ist 100% Pfegearbeit!!! (In Nordeuropa machen dipl. Pfegepersonal den ö Turnusjob). Nagut des wiß ma ja eh scho. Aber :
Bei uns im Norden rotiert der Turnusarzt(=werdender Allgemeinmed) durch diverse Abteilungen im Spital und ZWAR ALS ASSISTENZARZT, denn nur so nimmt man gscheit was für das Fach Allgemeinmed mit!!!!
Also: Gut dass sich was tut, ABER der Turnus gehört abgeschafft!!! Die zukünftigen Allgemeinmeds rotieren als Assistenzärzte (natürlich wird denen keine Whipple-OP oder Sectio beigebracht) welche in den Ambulanzen sitzen, Visite machen usw.
Klar, das verlangt wesentlich mehr Assiplätze und genau um die geht es ja schlußendlich. Dass ned 60% der werdenden FÄ im Turnus hocken...
Wie das geht? Beispiel an Nordeuropa nehmen.
Wiedermal zum Wchrütteln:
Venflon? Blutabnahmen? Lächerlich, da lacht dich hier jeder Turnusarzt aus... Blutkonserven anhängen??Pfff->Schwesternarbeit... Episiotomien nähen???-> Pff machen die Hebammen. Ach ja, bei uns können Assistenzärzte quasi eingeschränkte Privatordinationen haben (welche sich natürlich rentieren) 
Btw: Den besseren (regenfreieren) Sommer haben wir auch noch 
Wie immer: Viva la revolution!!!!!
PS: Es gibt in Suomi auch schlechtes: zB normaler Dienstschluss ist 8-15:30 Uhr... Naja die KAV-Dienstzeiten gibts halt ned überall 
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@dr.death
Ist zwar off-topic aber ich meine, Du vermischst da ein paar Sachen.
Turnusärzte dürfen nach der derzeitigen Gesetzeslage Visiten gehen, Patienten unter Aufsicht führen, etc... Dazu muß ich nicht den Turnus abschaffen sondern in den Köpfen der Primarii was ändern.
Und der Job eines Assis auf z.B. der Chirurgie ist nun mal zu lernen Gallenblasen oder in weiterer Folge vielleicht Whipples zu operieren. Wenn einer das dort nicht lernt, sondern "nur" Wundversorgung dann ist er kein Assi sondern eben ein Turnusarzt. Wie auch immer Du oder das Gesetz ihn nennen.
Ich weiß, ich weiß: Jetzt kommt gleich wieder der Vorwurf: Der schallvogl, der will nix verändern, der will, daß in Österreich alles so scheisse bleibt wie's ist, damit alle es so scheisse haben, wie er es hatte.
Aber das stimmt nicht. Mein Standpunkt ist:
Nicht das Gesetz in Österreich ist schlecht sondern seine Umsetzung in der Praxis, weil es von den handelnden Personen pervertiert und tw. schlicht gebrochen wird. Es ist leider ein typischer österreichischer Reflex, wenn ein Gesetz schlecht umgesetzt wird, daß man nicht die Umsetzung ändert sondern gleich ein neues (meist schlechteres) Gesetz macht. Das kann man in allen Sparten beobachten.
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Nicht das Gesetz in Österreich ist schlecht sondern seine Umsetzung in der Praxis, weil es von den handelnden Personen pervertiert und tw. schlicht gebrochen wird. Es ist leider ein typischer österreichischer Reflex, wenn ein Gesetz schlecht umgesetzt wird, daß man nicht die Umsetzung ändert sondern gleich ein neues (meist schlechteres) Gesetz macht. Das kann man in allen Sparten beobachten.

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@dr.death
Ist zwar off-topic aber ich meine, Du vermischst da ein paar Sachen.
Turnusärzte dürfen nach der derzeitigen Gesetzeslage Visiten gehen, Patienten unter Aufsicht führen, etc... Dazu muß ich nicht den Turnus abschaffen sondern in den Köpfen der Primarii was ändern.
Und der Job eines Assis auf z.B. der Chirurgie ist nun mal zu lernen Gallenblasen oder in weiterer Folge vielleicht Whipples zu operieren. Wenn einer das dort nicht lernt, sondern "nur" Wundversorgung dann ist er kein Assi sondern eben ein Turnusarzt. Wie auch immer Du oder das Gesetz ihn nennen.
Ich weiß, ich weiß: Jetzt kommt gleich wieder der Vorwurf: Der schallvogl, der will nix verändern, der will, daß in Österreich alles so scheisse bleibt wie's ist, damit alle es so scheisse haben, wie er es hatte.
Aber das stimmt nicht. Mein Standpunkt ist:
Nicht das Gesetz in Österreich ist schlecht sondern seine Umsetzung in der Praxis, weil es von den handelnden Personen pervertiert und tw. schlicht gebrochen wird. Es ist leider ein typischer österreichischer Reflex, wenn ein Gesetz schlecht umgesetzt wird, daß man nicht die Umsetzung ändert sondern gleich ein neues (meist schlechteres) Gesetz macht. Das kann man in allen Sparten beobachten.
und wie würdest du dann die unterschiede in den arbeitsaufgaben von turnusärzten und assistenzärzten definieren? meines wissens nach sollten turnusärzte ja allgemeinmediziner werden. wenn sie also in der hierarchie irgendwie unter dem assi sein sollen, impliziert das ja dass allgemeinärzte auch niedere ärztliche wesen sein sollen. ich finde es gehören endlich die auszubildenden jungärzte für allgemeinmedizin und anderen fächern einander gleichgestellt, und zwar sowohl in den arbeitsaufgaben als auch in der bezahlung. schliesslich soll allgemeinmedizin ein ernstzunehmendes und wichtiges fach sein und nicht der fussabstreifer des systems. daher bin ich stark für eine facharztausbildung in allgemeinmedizin.
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und wie würdest du dann die unterschiede in den arbeitsaufgaben von turnusärzten und assistenzärzten definieren?
Die Frage verstehe ich nicht ganz. Der Unterschied ist der, daß der Turnusarzt von jeder Abteilung "nur" das mitnimmt, was er als Allgemeinmediziner braucht. (Wenn er mehr mitnimmt, weil er oder seine Ausbildner besonders engagiert sind, ist es auch schön, aber nicht unbedingt notwendig).
meines wissens nach sollten turnusärzte ja allgemeinmediziner werden. wenn sie also in der hierarchie irgendwie unter dem assi sein sollen, impliziert das ja dass allgemeinärzte auch niedere ärztliche wesen sein sollen.
In der Hierarchie der Abteilung steht er natürlich unter dem Assi.
Der fertige Allgemeinmediziner steht aber deswegen nicht zwangsläufig unter dem Facharzt, denn während es das Asset des Facharztes ist, 6 Jahre eine spezialisierte Ausbildung erhalten zu haben, ist es jenes des Allgemeinmediziners, viele verschiedene Abteilungen durchlaufen zu haben und viele verschiedene Sachen gelernt zu haben.
ich finde es gehören endlich die auszubildenden jungärzte für allgemeinmedizin und anderen fächern einander gleichgestellt, und zwar sowohl in den arbeitsaufgaben als auch in der bezahlung. schliesslich soll allgemeinmedizin ein ernstzunehmendes und wichtiges fach sein und nicht der fussabstreifer des systems. daher bin ich stark für eine facharztausbildung in allgemeinmedizin.
Du kannst keine fachliche Gleichstellung erreichen, wenn es keine gibt und keine geben kann und geben soll.
Der "Assistenzarzt für Allgemeinmedizin" der im 5ten Jahr seiner Ausbildung auf die Chirurgie kommt, wird genauso dem Assistenzarzt für Chriurgie im 3ten Jahr fachlich untergeordnet sein, der bereits Gallenblasen und einfache Hemikolektomien machen kann.
Hast Du ja jetzt auch. Die Assistenzärzte anderer Abteilungen, die bei uns ihr Gegenfach machen, sind mir auch untergeordnet. Und umgekehrt werde ich ihnen untergeordnet sein, wenn ich auf ihren Abteilungen mein Gegenfach mache.
Das ist doch völlig normal und würde sich auch bei einem FA für Allgemeinmedizin nicht ändern. Das Wesen einer Allgemeinmedizinausbildung, egal wie man sie nennt, ist nun mal die Rotation auf verschiedene Abteilungen. Und das bedingt nun mal, daß man den auf der Abteilung "etablierten" Assistenzärzten untergeordnet ist.
Was die Gehaltsgelichstellung betrifft bin ich ganz bei Dir. Dafür brauch ich aber keine Gesetzesänderung. Von der gesetzlichen Nomenklatur her, sind Assistenzärzte ja eigentlich auch "Turnusärzte" (in Ausbildung zum Facharzt). In Wien und NÖ ist meines Wissens nach eh so, daß für beide das gleiche Gehaltsschema gilt. Der Unterschied besteht dann in der Praxis darin, daß der Assistenzarzt aufgrund seinen Turnus-Vordienstzeiten etwas höher eingestuft ist. In NÖ sind das z.B. heiße 100€ netto mehr beim Grundgehalt.
Wenn es eine Möglichkeit gibt, das irgendwie zu nivellieren (nach oben, nicht nach unten) hab ich kein Problem damit. Dafür brauch ich keinen FA für AM.
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na ich bin da irgendwie bei euch beiden.
ich denke auch, dass das gehalt angeglich werden sollte. ich bin auch für eine einheitliche nomenklatur. aber eine aufwertung im geiste wird sich wohl nur machen lassen, wenn man auf möglichst vielen ebenen die unterschiedlichen ausbildungen - allgemeinmedizin und fachspezifishe ausbildungen - angleicht. also gehalt, bezeichnung, tätigkeiten.
wenn die turnusärzte prinzipiell die sind, die die infusionen anhängen, und die assistenzärzte prinzipiell die sind, die sich ärztlich mit dem patient in der ambulanz, oder im op, oder bei der visite, oder wo auch immer, widmen, haben wir genau das besagte fussabstreifersystem, das wir teilweise jetzt haben.
dass z.B. der von mir aus urologische assistenzarzt im 4. ausbildungsjahr dem allgemeinmedizinischen assistenzarzt im 3. ausbildsjahr (der das 2. monat auf der uro arbeitet) urologisch fachlich ganz woanders ist, und ihm fachlich übergeordnet sein darf, ist das kein großes problem.
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Wenn man den Turnusarzt ab sofort Assistenzarzt nennen will, soll es so sein. Damit hab ich null Problem (eigentlich heißt ja der Assistenzarzt eh Turnusarzt, nur keiner nennt ihn so).
Und eine gehaltliche Gleichstellung ist prinzipiell auch ok (wenngleich die Unterschiede vernachlässigbar sind - ich hab im Turnus aufgrund nur eines Dienstes /Monat mehr bereits deutlich mehr verdient als die Assis).
Man soll sich nur nicht in die Tasche lügen, daß das irgendwas an der Behandlung der Turnusärzte durch Krankenhausträger, Primarii und Pflegepersonal ändert.
Ich glaube einfach, daß das "Fußabstreifersystem" nichts mit der Nomenklatur zu tun hat und nix mit dem marginal anderen Gehalt, sondern ausschließlich mit dem Ärzteüberschuss der letzten 20 Jahre, der es den Beteiligten ermöglicht hat, Jungärzte wie Dreck zu behandeln.
Und mit dem eintretenden Ärztemangel wird sich diese Praxis wieder ändern, nicht mit einem FA für AM.
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dann müsste man eben maßnahmen und qualitätssicherungssystem implementieren, um eine bessere behandlung zu erreichen.
das würde dabei anfangen, dass die "niederen" arbeiten nicht automatich nur durch turnusärzte erledigt werden. es gibt schon (wenige) abteilungen, wo das teilweise funktioniert.
insgesamt müssten solche systemänderungen natürlich überlegt sein, und wohl im derzeiten system- und finanzierungs-wirr-warr nicht umzusetzen. vor allem wenn leute wie pröll und pühringer - die faktisch gar nichts von medizin verstehen, ja nichtmal den leisesten schimmer haben - das sagen haben.
IN JÖDÖR BÖZIRKSSTADT HOTT MIR EIN SPITOL ZU STEHEN!!!!

tu felix austria.
okay, war jetzt a bissl offtopic vielleicht...
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Bitte, um Gottes Willen nicht noch mehr "Qualitätsmanager"!!!!! Das sind reine politische Versorgungsposten (die tw. mehr verdienen als Oberärzte)
Für einen Lösungsansatz siehe mein Edit oben.
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Nicht das Gesetz in Österreich ist schlecht sondern seine Umsetzung in der Praxis
Super - Gesetz ist das; nach 8 Jahren post promotioneller Ausbildung noch immer kein Rezept ausstellen zu dürfen (2,5 Jahre Turnus, dann 5,5 Jahre Facharzt)
- also nach 14 Jahren Ausbildung (ohne Stehzeiten!!!) mit so etwa 35 Jahren - noch absolut gar nichts in seinem Beruf zu dürfen gibt’s sicherlich in keinem anderen Beruf und solche Zustände gibts auch in keinem anderen Land der Welt.
Approbiert werden in Österreich Absolventen aller medizinischen Universitäten der EU; nur nicht die eigenen 3 (bzw. 4). Offensichtlich dürften wir die schlechtesten Unis in Europa haben; anders kann ich mir das nicht erklären...aber vielleicht erklärst du mir, weshalb dieses Gesetz so gut ist 
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Schön ausführlich.
Die übliche Frage: Warum keilst Du als Turnusärztin Kollegen?
Und off-topic (weils mich beim Lesen kurz gerissen hat): Wieviele Whipple-OP's macht ihr bitte im Jahr in Freistadt? So eine OP ist ja kein Lercherl und das klingt für mich recht abenteuerlich, daß Freistadt so ein Viszeralchirurgiezentrum ist.