Podiumsdiskussion - "Allgemeinmedizin - Facharzt mit Zukunft"

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matahari87 User offline. Last seen 10 Wochen 3 Tage ago.
Medizinstudent
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Die AMSA Wien organisiert in enger Zusammenarbeit mit der ÖMU und in Kooperation mit der JAMÖ eine Podiumsdiskussion mit dem Titel "Allgemeinmedizin - Facharzt mit Zukunft?".
Die Diskussion findet am Freitag den 12. März 2010 um 18:00 im Hörsaal 1 des AKH Wien statt.
Inhalt der Podiumsdiskussion ist die Frage nach der Modernisierung der derzeitigen Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin, auch in Hinblick auf die Einführung eines Facharztes für Allgemeinmedizin. Das derzeitige System entspricht nicht mehr den Bedürfnissen der heutigen Zeit und muss schnellst möglich angepasst werden.
Für eine breite Abdeckung verschiedenster Standpunkte am Podium ist gesorgt. Es diskutieren:

  • Rektor der Medizinischen Universität Wien: O.Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c. Wolfgang Schütz
  • Präsident der Oberösterreichischen Ärztekammer: Dr. Peter Niedermoser
  • Vorstandsmitglied der ÖGAM: Dr. Reinhold Glehr
  • Sektionsleiter im Bundesministerium für Gesundheit: Hon.-Prof. Dr. Robert Schlögel
  • Referent für arbeitslose Mediziner und Jungärzte der ÄK: Dr. Martin Andreas
  • Vorsitzende der JAMÖ: Dr. Julia Baumgartner
  • Vorstandsmitglied des Hauptverbandes der Österreichischen Sozialversicherungen: Dr. Johannes Gregoritsch

Wir würden uns freuen auch viele Studierende und Turnusärztinnen und Turnusärzte bei der Diskussion begrüßen zu dürfen. Es ist uns wichtig ein hohes Maß an Sachlichkeit zu halten, und dies wird durch die Anwesenheit Personen verschiedenster Fachbereiche gewährleistet. Es ist dem Publikum während der Diskussion erlaubt, sogar erwünscht, Fragen zu stellen bzw. Aussagen zu kommentieren.
Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Kommen!

Gibbon User offline. Last seen 1 Jahr 26 Wochen ago.
Medizinstudent
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 Da ist jeder Besuch am Locus lehrreicher. 
 
 Das höchste Maß an Sachlichkeit wäre dort ein Jung-Allgemeinmediziner und/oder Turnusarzt als Selbstmordattentäter(group). 

Medizinstudent User offline. Last seen 5 Stunden 58 Minuten ago.
Medizinstudent
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den bledsinn hats vor einem jahr schonmal gegeben. war mehr eine beweihräucherung der tollen meduni und der neuen studienordnung. damals gings um die appro und somit auch die allgemeinarztausbildung. was hat sich bisjetzt getan? hmm...

rambo User offline. Last seen 5 Wochen 5 Tage ago.
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Turnusarzt
Allgemeinmedizin
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deswegen einfach nixtun, hm?
 
starte mal eine aktion mit mehr durchschlagskraft, da wär ich gleich dabei.
 
 

Medizinstudent User offline. Last seen 5 Stunden 58 Minuten ago.
Medizinstudent
Beigetreten: 27.05.2009
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ich bin mit meiner aktion ganz zufrieden. mach ruhig was in österreich, ich unterstütz dich!

scandoc User offline. Last seen 9 Stunden 13 Minuten ago.
Facharzt
Augenheilkunde
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Medizinstudent schrieb:

ich bin mit meiner aktion ganz zufrieden.

 
die da konkret wäre?

Medizinstudent User offline. Last seen 5 Stunden 58 Minuten ago.
Medizinstudent
Beigetreten: 27.05.2009
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das einzige, was sinn macht, abhauen...

Andi1234 User offline. Last seen 6 Stunden 56 Minuten ago.
Assistenzarzt
Anästhesie
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Medizinstudent schrieb:

den bledsinn hats vor einem jahr schonmal gegeben. war mehr eine beweihräucherung der tollen meduni und der neuen studienordnung. damals gings um die appro und somit auch die allgemeinarztausbildung. was hat sich bisjetzt getan? hmm...

 
solche Wichtelberger-Diskussionen gabs ja schon mehrmals an allen Medunis, passiert is bis jetzt nix...  naja und dass sich die Unis mit ihren "tollen" neuen Studienordnungen selbst in den Himmel loben (nicht nur bei solchen Podiumsdiskussionen, sondern auch in den Medien) ist eigentlich eh schon eine Diagnose an sich - Selbstlob stinkt bekanntlich...

in dubio pro "tubo"... (Antwort des OA auf meine Frage, ob ich den Patienten Intubieren soll...)

rambo User offline. Last seen 5 Wochen 5 Tage ago.
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Turnusarzt
Allgemeinmedizin
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Beiträge: 821

solche diskussionen sind trotzdem wichtig. weil es wichtig ist, dass vom medizinstudenten über den ÄK-vertreter bis zum gesundheitsministerium und bis hin zu den sozialversicherern - die turnusärzte wissen es sowieso - einmal jeder kapiert und (an)erkennt, dass etwas gewaltig schief läuft. nämlich dass die ausbildung der primären und wichtigsten säule unserer medizinischen versorgung komplett para geht, wenn man so sagen will. Big smile  
 
das falsche an solchen diskus ist mMn, dass sie oft an den Unis abgehalten werden und Univertreter sowie ÖH-Leute zu viel mitreden. sicher, die müssen miteinbezogen werden, weil ohne qualitatives medizinstudium ist eine qualitative ausbildung danach, in der die leute auch verantwortung übernehmen, ziemlich schwierig. aber primär geht's net um die unis, sondern um das danach, z.B. darum, dass massig geld verschwendet wird, indem akademiker NaCl anhängen und blutabnehmen. und noch viel mehr geld verschwendet wird, weil viel blödsinn zum facharzt überwiesen werden muss, weil der allgemeinmediziner sich mit diabetes, migräne und co. net gut genug auskennt. also ich halte sowas wegen der bewusstseinsbildung - v.a. bei politik und krankenversicherungen - für sehr wichtig. und die teilnehmerliste finde großteils sehr gut und gut balanciert.
 
 

Gibbon User offline. Last seen 1 Jahr 26 Wochen ago.
Medizinstudent
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Die Zustände im Turnus sind den Beteiligten hinlänglich bekannt, aber wieso sollte man sich dieser vertrottelten Masse mit masochistischem Hang zum Schwesterhilfsdienstniveau freiwillig entledigen ? Politik(Bund, Länder)=Arbeitgeber, also Ausbeuter; Ärztekammer=Primarlobby, also Ausbeuterlobby, die werden einen Teufel tun und sich des Nutten-Überangebots an Jungfleisch freiwillig entledigen.
 
Da jetzt mit dem europäischen Arbeitsraum schön langsam der Exodus dämmert, macht man eben symbolische Politik und diskutiert mal eben sinnlos herum.
 
Einzig mögliche Lösung: Theoretische Grundausbildung an den Unis belassen, Klinische Ausbildung komplett in die Primärversorgung ( Allgemeinmedizin, kl. Krankenhäuser, allenfalls teilweise Facharztpraxen) ernsthaft verlagern und die Klinische Theorie den Unis wegnehmen. Die sind viel zu spezialisert, das müssen Allgemeinmediziner lesen oder hundsnormale Spitalsfachärzte/Niedergelassene.
Den Unis darf dann allenfalls noch die primitive Vorführung ihrer "Spitzenmedizin" bleiben bzw. ein bisserl Angeberei mit der "Wissenschaft."
 
Nach dem Studium verpflichtende 1,2 Jahre in der Allgemeinmedizin/Primärversorgung (Praxis, Notfallambulanz - NIE auf einer Uniklinik oder in einem anderen Großkotzspital) mit garantierten Ausbildungsplätzen für alle Studis (= noch strengerer NC als bisher) , gutem Gehalt, um das Jus zu bekommen.
 
Wer ins Fach gehen möchte, wird über eine komplett transparente Warteliste mit Punkten für Tätigkeit in der Primärversorgung belohnt, FA für Allgemeinmedizin kann man auch noch extra machen.
 
So ähnlich läuft es in Norwegen und die Leute sind allgemeinmedizinisch gut, verdammt gut.
 
Kein Direkteinstieg mehr ins Fach, kein Direkteinstieg an eine Uniklinik in eine FA-Ausbildung, sondern: Arzt sein=Allgemeinmedizin betreiben. Alle anderen sind keine Ärzte, sondern (hoch)spezialisierte Hampelmänner.
 
 
 
 

scandoc User offline. Last seen 9 Stunden 13 Minuten ago.
Facharzt
Augenheilkunde
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Gibbon schrieb:

Wer ins Fach gehen möchte, wird über eine komplett transparente Warteliste mit Punkten für Tätigkeit in der Primärversorgung belohnt, FA für Allgemeinmedizin kann man auch noch extra machen.
 
So ähnlich läuft es in Norwegen und die Leute sind allgemeinmedizinisch gut, verdammt gut. 
 

 
das is jetzt aber ein unsinn. das einzige wofür es in norwegen eine transparente warteliste gibt ist der turnus. beliebte fächer kriegt man auch dort - wie im rest der welt - mittels vitamin B, forschung oder zufällig - zur rechten zeit am rechten ort.
 
in österreich ist im gesundheitswesen und in der arztausbildung allerdings so vieles derzeit im argen dass es eines tages noch in einer katastrophe enden wird. griechenland ist nicht weit, italien schon gar nicht. und der balkan fängt bekanntlich in wien an.

kaniks User offline. Last seen 32 Wochen 2 Tage ago.
Facharzt
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Gibbon schrieb:

Die Zustände im Turnus sind den Beteiligten hinlänglich bekannt, aber wieso sollte man sich dieser vertrottelten Masse mit masochistischem Hang zum Schwesterhilfsdienstniveau freiwillig entledigen ? Politik(Bund, Länder)=Arbeitgeber, also Ausbeuter; Ärztekammer=Primarlobby, also Ausbeuterlobby, die werden einen Teufel tun und sich des Nutten-Überangebots an Jungfleisch freiwillig entledigen.
 
Ist immer einfach, den anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben. Aber die "anderen Fraktionen" vertreten ja die nur aus Ihrer Sicht legitiimen Interessen. Mit etwas Solidarität zwischen den Jungärzten wäre viel machbar. Aber das Medizinstudium selktioniert ja schon eigene Charaktere, die das praktisch ausschließen aus meiner Erfahrung.
 
Da jetzt mit dem europäischen Arbeitsraum schön langsam der Exodus dämmert, macht man eben symbolische Politik und diskutiert mal eben sinnlos herum.
 
Wen interessierts ob ein paar Hansln ins Ausland gehen. Es gibt genug Absolventen, außer vielleicht für sehr periphere Stellen. Aber das war vor 37 Jahren nicht anders. Schon 1973 wollten alle Wien-Absolventen in Wien bleiben und alles was weiter weg als Mödling war, war Pampa. Das ist nichts Neues und eigentlich sehr unspannend das endlos zu perseverieren.
 
Einzig mögliche Lösung: Theoretische Grundausbildung an den Unis belassen, Klinische Ausbildung komplett in die Primärversorgung ( Allgemeinmedizin, kl. Krankenhäuser, allenfalls teilweise Facharztpraxen) ernsthaft verlagern und die Klinische Theorie den Unis wegnehmen. Die sind viel zu spezialisert, das müssen Allgemeinmediziner lesen oder hundsnormale Spitalsfachärzte/Niedergelassene.
 
Den Unis darf dann allenfalls noch die primitive Vorführung ihrer "Spitzenmedizin" bleiben bzw. ein bisserl Angeberei mit der "Wissenschaft."
 
Übertreibung um Misstände darzustellen ist ok, aber alles hat seine Grenzen. Es gibt Dinge, die laufen an großen Häusern/Uniklinik besser, es gibt Dinge die laufen erfahrungsgemäß in kleinen Häusern gut. So what? Beides ergänzt sich gut. Bitte verschone uns mit sinnfreien Allgemeinplätzen.
 
Nach dem Studium verpflichtende 1,2 Jahre in der Allgemeinmedizin/Primärversorgung (Praxis, Notfallambulanz - NIE auf einer Uniklinik oder in einem anderen Großkotzspital) mit garantierten Ausbildungsplätzen für alle Studis (= noch strengerer NC als bisher) , gutem Gehalt, um das Jus zu bekommen.
 
Wer ins Fach gehen möchte, wird über eine komplett transparente Warteliste mit Punkten für Tätigkeit in der Primärversorgung belohnt, FA für Allgemeinmedizin kann man auch noch extra machen.
 
So ähnlich läuft es in Norwegen und die Leute sind allgemeinmedizinisch gut, verdammt gut.
 
Kein Direkteinstieg mehr ins Fach, kein Direkteinstieg an eine Uniklinik in eine FA-Ausbildung, sondern: Arzt sein=Allgemeinmedizin betreiben. Alle anderen sind keine Ärzte, sondern (hoch)spezialisierte Hampelmänner.
 
Das sind einfach zuviele Dinge auf einmal, aber kurz: Um alles zu können, ist das Leben zu kurz wenn man Medizin macht und es ist auch nicht sinnvoll, denn was man nicht täglich macht vergisst man ohnehin sehr schnell und in einem zivilisierten Land gibt es intramural ohnehin die Kollegen von denen man profitieren kann. Sinnvoll ist z.B: Innere und Chirurgie, weil  das kann man überall verwenden. Deswegen wird ein HNO-FA auch NEVER EVER JEMALS EINEN DIABETES EINSTELLEN. Wozu auch? Weder sind die meisten von uns Ärzte auf einer Polarforschungsstation noch in der dritten Welt tätig wo man vielleicht alles auf einmal sein muss. Aber da ist die Medizin auch eher trivial und aufgrund der mangelnden Ressourcen etc.. bla bla
Generell gilt: Was man oft macht, macht man gut. Was man hin und wieder macht, läuft schlecht. Der NÖGUS mit seinem denk ich auch hier geposteten Qualitätsbericht hat sehr klar gezeigt dass in der modernen evidenzbasierten Medizin die Spezialisierung extrem hoch ist, aber so ist es halt. Die Abteilungen mit den seltenne OPs sind halt schlecht ausgestiegen. Für die Generalisten - Allgemeinmedizin/Innere kann man ja auch noch machen.
 
 
 

kaniks User offline. Last seen 32 Wochen 2 Tage ago.
Facharzt
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Außerdem gibt es viele Ärzte, die absolut nicht für die Akutmedizin geeignet sind und ich bin eigentlich froh, wenn die nicht alle zukünftigen Haut/Augen/etc..Ärzte in der Allgemein/Notfallmedizin eingesetzt werden. Können ja deswegen auch tolle FÄ o.ä. werden. Ist ja ein Ammenmärchen, dass man alles gesehen haben muss an Allgemeinsachen, um dann der "gute" FA zu werden
 
Ich sehs auch wie scandoc, eigentlich ist das Hauptproblem die Balkanmentalität in Ö.....

Medizinstudent User offline. Last seen 5 Stunden 58 Minuten ago.
Medizinstudent
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Da hat der Gibbon schon recht, solange sich genug finden, die gern den Spritzenschani machen, warum sollten die jemals etwas ändern. Deswegen bezeichne ich Auswandern auch als stille Aktion, denn nur mit einem Ärztemangel kann man die ganze Bagage von Ärztekammer bis Länder/Bund unter Druck setzen. Denn irgendeinen anderen Aktionismus wie Strassenproteste oder sonstiges scheints ja nie zu geben...

kaniks User offline. Last seen 32 Wochen 2 Tage ago.
Facharzt
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 Niemals werden soviele Ärzte auswandern, dass das wirklich zu spüren ist. Weil viele Leute gebunden zuhause und außerdem ist dann die Mama so weit weg zum Wäsche waschen. Und selbst wenn, dann kommen die Leute sofort zurück und nehmen dann die freien Stellen die dann da sind. Einige Kollegen die ich kenne gehen ja nur ins Ausland um ein paar Jahre zu übebrücken bis sie die Stelle in Ö haben die sie wollten. In D sind die Tarife (auf das vorher schon mal dagewesene Niveau allerdings, aber immerhin!) erhöht worden als die Ärzte gestreikt haben. Das war das einzig sinnvolle. Aber wir Ö Ärzte haben einfach nicht genug Eier dafür.

schallvogl User offline. Last seen 13 Stunden 47 Minuten ago.
Assistenzarzt
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In D war die Situation global aber immer noch schlimmer als es bei uns ist. Wir steuern aber mit großen Schritten dorthin. Ob's dann Streiks geben wird, wird man sehen.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob nicht die Gesetzeslage in D bzgl. Ärztestreikrecht eine andere ist als in Ö.
Ich glaube eigentlich schon, daß sich das Problem primär über Ärztemangel lösen wird, sowohl durch Auswanderer, als auch fehlenden Nacxhwuchs.
 
Vor 1 Woche hat mich ein Meinungsforschungsinstitut im Auftrag der Kreuzschwestern Grieskirchen-Wels angerufen, um zu erfragen, was in der Turnusärzteausbildung falsch läuft, und was ein Krankenhausträger anbieten müßte, um attraktiv für Turnusärzte zu werden.
Da denke ich mir schon, wenn ein, noch dazu privates, Krankenhaus für so eine Aktion sicher nicht wenig Geld ausgibt, dann drückt sie bereits der Nachwuchs-Schuh.

scandoc User offline. Last seen 9 Stunden 13 Minuten ago.
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kaniks schrieb:

Außerdem gibt es viele Ärzte, die absolut nicht für die Akutmedizin geeignet sind und ich bin eigentlich froh, wenn die nicht alle zukünftigen Haut/Augen/etc..Ärzte in der Allgemein/Notfallmedizin eingesetzt werden. Können ja deswegen auch tolle FÄ o.ä. werden. Ist ja ein Ammenmärchen, dass man alles gesehen haben muss an Allgemeinsachen, um dann der "gute" FA zu werden
 
Ich sehs auch wie scandoc, eigentlich ist das Hauptproblem die Balkanmentalität in Ö.....

 
vollkommen richtig! seit mehr als 3 jahren hab ich nichts anderes mehr gemacht als augen und ich würde mich heute nimmer in eine notaufnahme stellen wollen.
 
die medizin ist viel zu umfassend und groß als dass man jemals von allem genug ahnung haben könnte. ein allgemeinarzt soll bei seinen leisten bleiben wie der schuster. es ist wichtig und gut, breit ausgebildete allgemeinärzte zu haben. sie sollen aber vor allem die pförtner des systems sein.
 
wie soll ein allgemeinmediziner alles können? ein augenarzt in der notaufnahme ist genauso absurd wie ein allgemeinarzt als kataraktchirurg.

goldi User offline. Last seen 1 Tag 11 Stunden ago.
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kaniks schrieb:

 Niemals werden soviele Ärzte auswandern, dass das wirklich zu spüren ist. Weil viele Leute gebunden zuhause und außerdem ist dann die Mama so weit weg zum Wäsche waschen. Und selbst wenn, dann kommen die Leute sofort zurück und nehmen dann die freien Stellen die dann da sind. Einige Kollegen die ich kenne gehen ja nur ins Ausland um ein paar Jahre zu übebrücken bis sie die Stelle in Ö haben die sie wollten. In D sind die Tarife (auf das vorher schon mal dagewesene Niveau allerdings, aber immerhin!) erhöht worden als die Ärzte gestreikt haben. Das war das einzig sinnvolle. Aber wir Ö Ärzte haben einfach nicht genug Eier dafür.

 
Österreicher und flexibel. Dast ist dem Österreicher ein Fremdwort. Nur wenige werden weggehen. Schade, dass die Leute nicht einmal etwas anderes sehen wollen. Ebenso kann man sich fragen, warum Personen nicht die Möglichkeit nützen wollen, um eine Sprache besser zu lernen. Wäre ja absolut ein Vorteil.
 

kaniks schrieb:

Außerdem gibt es viele Ärzte, die absolut nicht für die Akutmedizin geeignet sind und ich bin eigentlich froh, wenn die nicht alle zukünftigen Haut/Augen/etc..Ärzte in der Allgemein/Notfallmedizin eingesetzt werden. Können ja deswegen auch tolle FÄ o.ä. werden. Ist ja ein Ammenmärchen, dass man alles gesehen haben muss an Allgemeinsachen, um dann der "gute" FA zu werden

 
Dieser Meinung bin ich auch und Scandoc kann das sicher bestätigen. Denn er hat sicherlich bereits wieder viel davon vergessen, was er in den 1 1/2 jahren gelernt hat (was nicht heisst, dass diese Zeit sinnlos ist). Meiner Meinung nach ist es sogar eher verrückt, wieso jeglicher Arzt in Österreich das Notarztdiplom machen darf. Die Spezialisierung Notarzt sollte nur für manche Fachrichtungen etc. absolvierbar sein. Ein Sozialmediziner etc. sollte erst überhaupt nicht das Recht haben, um Notarzt zu werden.
 

scandoc User offline. Last seen 9 Stunden 13 Minuten ago.
Facharzt
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schallvogl schrieb:

In D war die Situation global aber immer noch schlimmer als es bei uns ist. Wir steuern aber mit großen Schritten dorthin. Ob's dann Streiks geben wird, wird man sehen.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob nicht die Gesetzeslage in D bzgl. Ärztestreikrecht eine andere ist als in Ö.
Ich glaube eigentlich schon, daß sich das Problem primär über Ärztemangel lösen wird, sowohl durch Auswanderer, als auch fehlenden Nacxhwuchs.
 
Vor 1 Woche hat mich ein Meinungsforschungsinstitut im Auftrag der Kreuzschwestern Grieskirchen-Wels angerufen, um zu erfragen, was in der Turnusärzteausbildung falsch läuft, und was ein Krankenhausträger anbieten müßte, um attraktiv für Turnusärzte zu werden.
Da denke ich mir schon, wenn ein, noch dazu privates, Krankenhaus für so eine Aktion sicher nicht wenig Geld ausgibt, dann drückt sie bereits der Nachwuchs-Schuh.

 
das problem ist dass sich die öffentlichkeit nicht dafür interessiert. man muss der öffentlichkeit klar machen dass die gesundheit und sicherheit jedes einzelnen patienten auf dem spiel steht wenn ärzte überarbeitet, schlecht ausgebildet und ausgebeutet sind. ein arzt der 3 jahre lang spritzenrunden schiebt, kann kein guter allgemeinmedizinisch ausgebildeter arzt sein. ein chirurg der seit 48 stunden nicht geschlafen hat, kann kein gutes outcome mehr bei notoperationen haben. abgesehen davon dass er seine eigene gesundheit und sein eigenes privatleben ruiniert.
 
das ganze system ist krank! und die paar auswanderer, mich inkludiert, werden das problem nicht lösen. es muss endlich gestreikt werden. aber solange die sesselfurzer von der ärztekammer sich nur um den kram der niedergelassenen kümmern wird sich nie was ändern.
 
ärztemangel: ein so kleines land wie österreich wird so schnell keinen ärztemangel haben. kommen keine deutschen mehr, kommen halt die ungarn und polen, wenn sie nicht vorher nach norwegen oder schweden gegangen sind (denn dort ists allemal besser als in österreich).
 
das ist leider nicht der punkt wo man ansetzen kann. ein auswanderer ist kein hero für sein heimatland. denn davon gibts zu wenige. allerdings ist es empfehlenswert für eine gute ausbildung.

Medizinstudent User offline. Last seen 5 Stunden 58 Minuten ago.
Medizinstudent
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Von hero kann da natürlich keine Rede sein. Eine Streikmentalität und weiss da taifl wie das Gesetz hierzu in Ö aussieht gibts in Ösiland nicht, also was soll da kommen, wie lange sind Arbeitszeiten und Ausbildung im Turnus denn schon derart miserabel, gestreikt hat man nie...
Keine Ahnung wie die Statistiken aussehen, aber es werden doch jetzt weniger Ärzte ausgebildet und es sind doch tatsächlich viele Deutsche, die in Ö studieren und dann schleunigst wieder abhauen. Allein in meinem Freundeskreis unter den Absolventen kenn ich fast niemanden, der sich noch den dummen Turnus antun will, zu gross lockt da Deutschland und andere Länder. Ob ein Ärztemangel da so unrealistisch ist? 
 
Stimmt, die Ausbildung hier ist toll, weil nämlich auch tatsächlich vorhanden und bemüht durchgeführt. Wenn man sich hier in Schweden die Studenten anschaut, wie die in den Klinikalltag, Administration, Therapie usw. integriert werden, kommt man schnell drauf, was Ö eig für ein sch*** Studium hat und kann sich nur peinlich eingestehen, dass die schon während des Studiums besser drauf sind als ein jeder Absolvent aus Österreich...

kaniks User offline. Last seen 32 Wochen 2 Tage ago.
Facharzt
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 Man muß aber auch dazusagen, dass sich in D vieles verändert hat aufgrund einer anderen Struktur des Gesundheitswesens. Als Beispiel: Die meisten FÄ gehen heutzutage aus den Kliniken weg, sobald sie können weil es nicht wie in Ö erlaubt ist, nebenbei zu pfuschen. Das ist ein Riesenunterschied. Weil wenig Geld im KH, also - Niederlassung weil auch eigener Chef und nicht ewig angemotzt werden. In Ö sitzen die 55a OÄ im KH, gehen um 13.00 in die Ordi und verdienen sehr gut. D.h. null Interesse, den Jungen was beizubringen oft leider. In D: Es gibt oft gar keine alten OÄ, du musst sehr früh auch Funktionsdiagnostik selber machen. Das hat sehr wenig mit Ärztemangel/Unzufriedenheit zu tun, sondern mit Gehaltsstruktur z.B. Außerdem: Im KH in D weniger Ärzte wie in vergleichbarer Ö-Abteilung D.h. du musst einfach mehr machen, auch nach 13.00 wird noch gearbeitet. Auch dadurch kommst du früh zu mehr Erfahrung. Ein Beispiel: Auf der internistischen Intensivstation unseres Hauses sind immer 2 Assistenten da, einer davon ist erfahren. Kein OA, der dir alles abnimmt und dich bemuttert. Aber: du kannst immer den Hintergrund anrufen und er hilft dir. Mein Fazit: In Ö wird die schlechte Ausbildung auch über ein Überangebot an Ärzten gekoppelt. Weil sind wir uns ehrlich: Wenn die TÄ nicht Blutabnhemen, EKG schreiben und andere sinnfreie Dinge machen würden, dann würden Sie sich die Füße in den Bauch stehen. D hat das Überangebot praktisch so gelöst, dass es Tonnen an niedergelassenen FÄ gibt im Vergleich zu Ö und der KH-Bereich knapp gehalten wird. Für die Ausbildung ist das generell denke ich sogar gut.

Gibbon User offline. Last seen 1 Jahr 26 Wochen ago.
Medizinstudent
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 Daß bei den Katholen in Wels die Kacke bereits mehr als dampft, nicht nur bei den TÄ, wurde schon etliche Male gepostet - von einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen oder gar der Bezahlung/Ausbildung ist aber nach wie vor weit und breit nichts zu sehen.
 
Verdient eben das Meinungsforschungsinstitut gut......
 
Ohne Streik passiert überhaupt nichts - obgleich inzwischen wirklich enrsthaft bezweifelt werden darf, daß Slowaken, Polen, Ungarn oder Tschechen in Österreich als Turnusknechte von sich aus anfangen würden, wenn man anderswo in Europa gleich in die FA-Ausbildung einsteigen kann. Allenfalls bekäme man Moldawier, Ukrainer, Russen, Syrer o.Ä., was genauso wie on D den Ruf eines KH nachhaltig (gerade bei den Zuweisern und Patienten) beeinträchtigt.
 
In Deuschland gibt es genügend Bodensatz an FÄ, der in den Kliniken ohne jede Perspektive, ohne jede Mobilität und vor allem recht talentfrei den Trottel vom Dienst machen muß, weil deren "Turnusgimpel" (früher: AiPler, jetzt Assis)  schlicht nicht mehr da sind. Die sind allerdings häufig zu wenig zu gebrauchen, weil faul, frustriert oder beides. 
 
Eine Intensivstation mit 2 Assis zu besetzen, bestärkt wiederum in der Ansicht, in D nicht ernsthaft krank werden zu dürfen.
 
Daß es in Ö viel zu viele KH-Ärzte gibt, liegt auf der Hand: Weil es viel zu viele Betten gibt und in der Tat mit rein ärztlicher Arbeit (und Effizienz) einiges einzusparen wäre. Aber dann könnten ja auf einmal viele ihren "Traum" vom Stethoskopträger nicht verwirklichen.
 
 
 

kaniks User offline. Last seen 32 Wochen 2 Tage ago.
Facharzt
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 Eine Intensivstation mit 2 Assis zu besetzen, bestärkt wiederum in der Ansicht, in D nicht ernsthaft krank werden zu dürfen.


Der Witz an der Sache ist ja nicht, 2 ungebildete Vollidioten an Schwerkranken werken zu lassen, sondern ein Team aus einem Erfahrenen und einem frischen Assistenten mit einem kompetenten Hintergrunddienst. Das ist mehr als ausreichend und bewirkt dass diejenigen die dort arbeiten auch was können. Mehr Ärzt = Mehr Kompetenz ist sowas von Unfug..... 

Gibbon User offline. Last seen 1 Jahr 26 Wochen ago.
Medizinstudent
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 Komisch: Viele möchten sich nicht nur von einem "Erfahrenen" (was sollen denn dafür bitte die Kriterien sein ? Spürt das der Chefarzt im Urin oder liest er es aus dem Flug einer Mullbinde heraus ?) behandeln lassen, der weder bewiesen hat, das er ansatzweise das theoretische Wissen für den Facharzt, geschweige denn das theoretische intensivmedizinsiche Wissen hat. 
 
Kliniken, die man einigermaßen ernst nehmen kann, selbst in D, haben für die Intensivmedizin einen Facharzt vor Ort, das soll selbst schon im Osten vorkommen. Außerdem ist es nicht Aufgabe des "erfahrenen" Assis, den Bloßfüßigen im Dienst auf der Intensivstation einzuschulen, sondern Aufgabe des Chefarztes (, der in der Regel die Weiterbildungsbefugnis hat) , allenfalls eines Oberarztes.
 
Intensivmedizin benötigt eine erfahrenen Oberarzt vor Ort, alles andere ist Augenauswischerei, Menschenexperiment und rein einem pathologischen Spardruck geschuldet. Traurig, das dies auch noch von kaniks gerechtfertigt wird. 
 
Außerdem scheint diese Klinik rechtlich keine Ahnung zu haben, denn gerade in der Intensivmedizin kommt die Verurteilung ohne regulären FA vor Ort wie das Amen im Gebet. 
 
Mit derselben Logik kann man in Ö die Vordergrunddienste von einem "erfahrenen" und einem "frischen" Turnusarzt bespielen lassen, tut man aber nicht.
 
Nur als Beispiel: Größere Klitsche im tiefsten Ostdeutschland mit gut 700 Betten, davon 200 Betten Innere, unmittelbares Einzugsgebiet bei gut 150 000 Ossis, hatte bis vor ein paar Jahren nur einen (!!) Vordergrunddienst (immer Assi in Ausbildung...) für ALLES: Notaufnahme, Aufnahmen, Hausdienst (viel Routine, da auch onkologische Pat.), aber auf der Intensiv IMMER einen Facharzt. Heute habe sie immerhin einen weiteren Arzt für die Notaufnahme......

kaniks User offline. Last seen 32 Wochen 2 Tage ago.
Facharzt
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Gruppen: Innere Medizin

Ok, Deine Aussagen beweisen nur das Du relativ wenig praktische Erfahrung hast, außer im Googlen.
Aber trotzdem noch einmal: Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass der erfahrene Assistent kein FA ist. Erfahrung ist schwer meßbar und begreifbar, für Patienten wie Kollegen. Ich glaube nicht, dass die höchste Hierarchiestufe (=Chefarzt) automatisch die beste Medizin machst, wie Du suggerierst. Und ich laß mich lieber von dem Stationsarzt intubieren, ders jeden Tag macht, als vom OA ders vor 4 Jahren das letzte Mal gemacht hat. Medizinisches Training wird sicher nicht vom Chefarzt vermittelt, das wär ja völliger Irrsinn und ist realitätsfremd und ein weiterer Beweis dass du keine Ahnung vom klinischen Leben hast. An großen Kliniken hat der Chefarzt ja nicht einmal die Weiterbildung aller Subspezialitäten des Fachs in der Inneren. Was soll das denn bringen?? Die Role models in der Medizin sind nunmal die Älteren die anwesend sind, das können erfahrene Assistenten, FA und ÖÄ sein. Oder fragst Du Deinen Chefarzt (falls du wirklich Arzt bist), wie man z.B. i.m. injiziert??? Das ist auch außerhalb der Medizin so. Deine Haltung bestätigt ja nur, dass Du das System in Ö das hier auch von Dir dauernd kritisiert wird (man lernt nix, man kann nix, man darf nix und geld gibts auch keins) eigentlich gut findest. Die erste richtige Verantwortung mit ungefähr Mitte 40 übernehmen. Na super.

scandoc User offline. Last seen 9 Stunden 13 Minuten ago.
Facharzt
Augenheilkunde
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gibbon? Wink er hat ja nur einen administrativen posten. von der realität im klinikalltag jedoch null ahnung, und schon gar nicht von skandinavien. denn darüber schreibt er immer wieder unsinn, was leicht enttarnt wird wenn man selbst ahnung von skandinavien hat. ist aber eh nix neues - seit jahren dasselbe gewäsch.

schallvogl User offline. Last seen 13 Stunden 47 Minuten ago.
Assistenzarzt
Beigetreten: 27.05.2009
Beiträge: 1015
scandoc schrieb:

ärztemangel: ein so kleines land wie österreich wird so schnell keinen ärztemangel haben. kommen keine deutschen mehr, kommen halt die ungarn und polen, wenn sie nicht vorher nach norwegen oder schweden gegangen sind (denn dort ists allemal besser als in österreich).
 

Das ist der Punkt. Die Osteuropäer kommen ja auch schpn längst nicht mehr, die sind ja nicht blöd. Wenn ein Ungar/Tscheche/Pole schon auswandert, dann gleich in ein Land, wo es sich auch auszahlt.

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