House M.D. gesucht!!! Private Web-Ambulanz: therapieresistenter Husten!

4 Antworten [Letzter Beitrag]
ninschi5 User offline. Last seen 3 Tage 17 Stunden ago.
Medizinstudent
Beigetreten: 27.05.2009
Beiträge: 19
Gruppen: Keine

 
 
Ich hab da mal eine private Web-Ambulanz. Vielleicht hat irgendwer von euch eine geniale Idee. Ich bin nämlich schön langsam mit meinem Latein am Ende.
 
Meine Cousine (22 Jahre, Nichtraucherin) hat seit ca. zwei Jahren einen therapieresistenten Husten.
 
Angefangen hat es mit einem grippalen Infekt nachdem der Husten einfach geblieben ist. Die erste Maßnahme des Pulmologen war ein Lungenröntgen, ohne Auffälligkeiten, und die Spirometrie ergab eine eingeschränkte Lungenfunktion.
 
Seine Diagnose war schließlich Asthma bronchiale. Sie erhielt zwei Sprays, einmal täglich 0,4 mg Budesonid (Pulmicort, Glucocorticoid) und zusätzlich als Akutmedikation (also bei einem Hustenanfall) Salbutamol (Beta2-Sympathomimetikum). Typische Asthmasymptome wie Luftnot oder expiratorischer Stridor hat sie allerdings nie gehabt. Da die Medikamente so gut wie gar nicht geholfen haben (auch nach einem Wechsel von einmal täglich auf zweimal täglich keine Verbesserung) hat sie nach ca. einem Jahr damit aufgehört.
 
Zusätzlich wurde zweimal  ein großer Allergietest gemacht, ohne Ergebnis. Ihre Laborwerte sind auch immer normal, es bestehen keine Lebensmittelunverträglichkeiten oder ähnliches.
 
Medikamentös wurde außerdem  Amoxicillin für sieben Tage verabreicht, wodurch es zwar eine leichte Besserung kam, aber der Husten war nie ganz weg.
 
Weiters hat sie Pantoloc über mehrere Wochen genommen, keine Verbesserung. Und auch Paracodin in Tropfenform haben nicht geholfen.
 
Beim Internisten war sie auch, der hat gemeint es könnte sein, dass die Lunge von den Rippen eingeengt wird und hat ihr dann einmal kräftig in den Rücken gedrückt (sie in Bauchlage), es hat zwar geknackst und sie hat es als angenehm empfunden, aber auf den Husten hatte auch das Null Einfluss.
 
Zum Husten kann man noch anmerken: im Winter mehr als im Sommer, aber auch im Sommer immer da. Lachen verschlechtert den Husten merklich, es kommt zu regelrechten Hustenanfällen, teilweise auch mit Erbrechen.  Klarerweise ist stehen besser als liegen.
 
Der Husten wird weder durch Wärme oder Kälte besser oder schlechter noch helfen Tees, Hustensäfte oder Hustenzuckerl. Mir fällt eigentlich nix mehr ein, außer vielleicht eine Bronchoskopie, aber naja, das ist halt auch so eine Sache. Sie hat ja keine anderen Anzeichen für irgendwelche Erkrankungen.
 
Soweit so schlecht.
 
Es wäre echt super, wenn wer eine Idee hätte was man da noch ausprobieren könnte, bzw. einen guten Tipp für einen Pulmologen bzw. auch eventuell HNO?
 
Danke im Voraus.
 
 

Online: 2 Benutzer, 16 Gäste