Kopftuch und Ö-Medizin
Hallo an alle, die das lesen.
Es sei vorangestellt, dass ich dem Karma nach der 2. gehassteste Mensch dieses tollen Forums mit seinem vortrefflichen Moderator und seinen klugen und witzigen PosterINNEN bin.
Weiters akteptiere ich alle Religionen, MenschINNEN und Meinungen. - Wei ich im Prinzip nicht viel darauf gebe, was eine(R) sagt/schreibt, denkt...für mich zählt die TAT.
Also, ganz vernünftig: warum gibt es in Ö keine moslemischen jungen Ärztinnen mit Kopftuch und keine Krankenschwestern mit Kopftuch, das Kopftuch als religiöses Symbol gemeint, versteht sich. Ich meine, ganz logisch, der Islam ist in Ö akzeptierte und eingetragene Religion vieler StaatsbürgerINNEN, der Islam ist in seinen Grundzügen absolut vernünftig und keiner sagt was dagegen, soferne es nicht fundamentalistischer angehängter Psychopathenschwachsinn ist(was ja leider auch, Gott, in diesem Falle Allah, sei Dank, in Ö eher nicht der Fall ist, eine Tatsache ist, bei Verwirrten(und unterdrückten-das muss man auch fair sagen, aber egal)).
Also: es gibt ja viele strenggläubige Studentinnen in Wien, was ja vollk. ok ist, warum denn auch nicht?
Aber wo verschwinden die dann hin?
Man könnte sagen, schade eigentlich, denn ich kannte viele TürkINNEn, die sehr gut, nett und intelligent waren, aber hauptsächlich frage ich das deswegen, weil die Ausbildung ja teuer ist(130 000€) und so dieses BildungsKapital geht dem Staat verloren.
Also, vielleicht weiss da jemand Näheres, es würde mich wirklich unvoreingenommen interessieren.
Grüsse und Maleikum salaam!
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imho kehren viele kopftuchträgerinnen zurück in ihre heimatländer, das studium in ö wird als qualifikation für die arbeitsstelle daheim angesehen, ist auch verständlich wennman tief verwebt in traditionellen und kultruellen strukturen sich befindet, ist es schwer alles stehn und leigen zu lassen nicht zuletzt weil frau/mann das oft nicht allein entscheiden kann/darf.
einaml hab ich eine kopftuchttragende ärztin im akh gesehen.
ich bin der meinung, dass es heutzutage sehr schwer ist sich mit einem kopftuch in einer vorurteilsbeladenen westlichen gesellschaft, deren einziger zugang zu anderen religionen oft nur manipulative medien sind, frei und akzeptiert zu bewegen.es ist einfach schon zu viel passiert, islam wird heute automatisch mit terror und unterdrückung gleichgesetzt, diese vorgefertigte meinung in den köpfen der leute dahingehend zu ändern dass sie eine kopftuchtragende frau als gleichwertig mit einer minirocktragenden frau sehen, erfordert so viel kraft und geduld, zu viel...:unsure:
alea iacta est
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Es gibt viele türkische Studentninnen, die in Österreich studieren und sich mit Kopftuch zeigen. Ich habe sie gefragt aus welchen Gründen sie sich österreich als neue Heimat ausgesucht haben und die Begründung ist eigentlich derzeit ziemlich aktuell (Medien). In der Türkei gilt das Kopftuchverbot an den Universitäten.
Dass diese Damen nach Abschluss ihres Studiums einfach so in der Türkei arbeiten können, glaube ich nicht. Das Verbot gilt nämlich auch in den dortigen Kliniken. Eine berufliche Karriere in der Türkei ist also nur möglich, wenn sie das Kopftuch ablegen.
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Mir hat eine türkische, nicht-Kopftuch-tragende Sezierkurskollegin (Alevitin) mal erklärt, daß die in der Regel das Studium gar nicht beenden sondern vorher heiraten und Hausfrau werden. Vorher studieren sie, einerseits damit sie beschäftigt sind bis dahin und andererseits weil sie dadurch auf dem "Heiratsmarkt" mehr wert sind.
Ich meine das gar nicht mal im Sinne von Brautkauf, sondern: "Wo ist die größte Chance, daß meine Tochter einen zukünftigen Arzt (hat hier noch großes Prestige) kennenlernt und heiratet?"
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Ich muss der Aussage, besser gesagt dem VORUTEIL ! der Sezierkurskollegin widersprechen, denn während meiner Studienzeit hatte ich viele Kolleginnen und auch Freundinnen mit Kopftuch, aus der Türkei zum Auslandsstudium gekommen, die jetzt in den verschiedensten Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen in der Türkei als erfolgreiche Ärztinnen arbeiten. Und teilweise gibt es welche, die in Österreich geblieben sind und als unbezahlte (leider) Gastärztinnen arbeiten oder in wissenschaftlichen Studien mitarbeiten.
Und wiederum von anderen hörte ich, dass sie nach Deutschland/USA wegen einer Fachausbildungsstelle gehen werden.
Soviel zur "unterdrückten Frau, die Medizin studiert, um sich einen guten Mann zu angeln"!
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Interessantes Thema, über das ich mir auch schon des öfteren den Kopf zerbrochen habe, weil es ja doch etliche kopftuchtragende Studienkolleginnen gab.
Die Betonung liegt hier nach meiner Erfahrung auf "Studien-", denn das Studium abgeschlossen hat aus meinem Bekanntenkreis nur eine. Alle anderen sind mittlerweile in Deutschland oder der Türkei verheiratet - mit Ärzten.
Eine Kollegin erzählte mir, sie kam wegen das Kopftuchverbotes auf türkischen Universitäten nach Österreich. Eine Organisation hat sie deshalb hierher vermittelt und ihr beim Start geholfen.
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hallo leute,
also was Aleviten erzählen....., man darf ihnen nicht immer glauben !! zu 95% immer lügerei !!
ich kenne eine türkin die Kopftuch trägt die ist mitn studium schon fertig, ist nach istanbul gezogen, und hat eine AssStelle in der Kinderchirurgie gleich bekommen nach einigen Bewerbungen.
und ihr Schwester ebenfalls Kopftuchträgerin, arbeitet in der Gyn. als AssArzt in Wien .
Also, ich will damit nur sagen, dass die Dinge meistens ganz anders sind, als die meisten es zu glauben wissen !! ;)
Besser,.. reißt mal in den ländern, wo man persönlich denk, die sind scheisse, ich bin mir sicher euer meinung wird sich schon gleich nach der landung ändern !! (nur die guten köpfe verstehen diesen satz !!!!)
lg ernst erdem
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In der Türkei dürfen Ärztinnen im Spital Kopftuch tragen???? Ich dachte die dürfen dort nicht mal mit Kopftuch eine Uni betreten?
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ist doch auch scheiss egal... der thread ist 2 jahre alt!!!
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In Deutschland gibt es viele verhüllte Ärztinnen, also relativ.
Die Aussage der oben genannten Alevitin ist eher subjektiv und leicht provokativ, da Aleviten in der Türkei noch immer diskriminiert werden, u.a., weil Alevitinnen kein Kopftuch tragen und liberaler leben.
Andererseits bestätigt der Kollege Erdem (?) wiederum den "Hass" auf Aleviten.
Wie auch immer... ich verstehe nicht genau, was dieser thread bringen soll?
Wie wäre es, wenn man solche Kolleginnen direkt anspricht und nachfragt, wenn man es genauer wissen möchte?!
Auf Menschen zugehen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen ist eine Eigenschaft, die MedizinerInnen sich aneignen sollten.
lg
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jaja -->" nur die guten köpfe verstehen diesen "satz""
LOL
würde sagen jedem das seine; es gibt mehrere wahrheiten und nicht nur eine .......
kann goldmember nur zustimmen!
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Das Thema ist aktueller als zu vor, Kopftuch hin oder her, das muss geklärt werden... 
Uve
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Hallo, ist da jemand??