familienplanung - wann?
Ich werde bald mit dem Medizinstudium fertig sein und daher stellt sich für mich die Frage nach einer günstige Zeit zur Familienplanung. Nachdem ihr sicherlich schon mehr Erfahrungen habt, würde ich euch bitten, sie mir mitzuteilen:
- Nachdem in Wien 3 Jahre Wartezeit auf den Turnus sind, wäre es ja ideal diese Jahre auszufüllen. Hat das Auswirkungen auf die Turnuswarteliste? Bzw. was sagt ihr dazu? Wie lassen sich dann Turnus und Kinder vereinbaren? Ist es gut, so lang von der Klinik weg zu sein?
- Kinder während des Turnus? Wirklich so sinnvoll, wenn man dann wieder zumindest 1 Jahr weg von der Klinik ist? Bzw. behaltelt man überhaupt seinen Ausbildungsplatz?
- Werden Frauen mit "abgeschlossener" Familienplanung bei Vergabe der Facharztstelle eigentlich bevorzugt?
Es ist halt nicht einfach, den richtigen Zeitpunkt für sich selbst zu finden, daher wäre ich über ein paar persönliche Erfahrungen dankbar.
danke!
LG venus
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@ Gibbon:
danke für deine antwort, aber ehrlich gesagt hätte ich mir ein bisschen was sinnvolleres erwartet, als deine kommentare!
@ all:
es wird ja doch medizinerinnen geben, die vielleicht ein bisschen von ihren erfahrungen berichten können!?
danke!
lg venus
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Hey Venus!
Schick mir mal ein Photo von dir!
....Vielleicht mach ich Dir ein Baby......!
DocT
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danke, aber auf solche angebote kann ich gerne verzichten und auf eure (gemeint sind gibbon und docT) kommentare auch!
gibt es hier im forum denn keine gescheiten infos? bin schon sehr enttäuscht!
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Ja, die Antworten, die du bekommen hast, waren wirklich nicht gerade hilfreich und schlau...
Ich bin mir sicher, dass deine Fragen sehr viele Medizinstudentinnen und auch Turnusärztinnen quälen, doch "wann der richtige Zeitpunkt ist, um ein Kind zu bekommen" kann dir leider wohl niemand beantworten.
Es ist sicher sehr hart, neben dem Turnus auch noch ein Kind zu haben, doch es ist NICHT unmöglich und es schaffen viele - mit der Unterstützung von Partner und Familie dürfte es kein Problem sein und wenn du ohnehin 2 - 3 Jahre lang auf einen Turnusplatz warten musst, dann würde sich diese Zeit im Endeffekt schon eignen, um ein Kind zu bekommen, denn wenn du dann zu arbeiten beginnst, geht das Kleine schon in den Kindergarten oder in die Tageskrippe und ist bis abends gut versorgt.
Nachtdienst hat man ja zum Glück auch nicht alle Tage und wenn man einen hat, dann gibt es da ja noch den Vater oder die Großeltern, Freunde oder wen auch immer.
Das dürft sich sicher managen lassen.
Finanziell: naja, wenn der Vater verdient, ist das Problem zumindest schon mal gelöst, denn es gibt genug Familie, in denen es nur einen Alleinverdiener gibt. Und das Kindergeld tut auch sein übriges.
Es ist sicher nie optimal, wenn man 1 oder 2 Jahre von der Klinik weg ist, doch das ist man ja in diversen Wartezeiten auch. Wenn man es so sieht, dann könnte man ja nie Kinder kriegen. Und ich weiß von Famulaturen von einigen Turnusärztinnen, dass es zwar anfangs schwer war, sich wieder zurecht zu finden, dass man es aber noch rund 2 Wochen wieder geschafft hat und weiß, was zu tun ist.
Ein Hindernis in Hinsicht auf die Vergabe von Facharztstellen wird es nicht sein, denn wäre es so, gäbe es keine Ärztinnen mehr, die Kinder haben und dem ist nicht so.
Ich kann dir also keinen wirklichen Rat geben, nur, dass es leider nicht den optimalen Termin gibt, um ein Kind zu bekommen und wenn du es wirklich bekommen willst, dann bekommst du es auch und irgendwie geht es immer.
Ich kenne von den Famulaturen sehr viele Turnusärztinnen, die bereits Kinder haben und alle kriegen sie ihre Verpflichtungen als Mutter und Ärztin auf die Reihe - es verlangt mehr Einsatz, doch es geht.
Und ich denke, es ist noch besser, das Baby vor oder während der Ausbildung zu bekommen, als danach, wenn man sich im Berufsleben positionieren und sich eventuell selbständig machen will (=eigene Ordi).
Also ich bin selbst noch Studentin im 3. Abschnitt, könnte mir aber vorstellen, ein Kind in der Wartezeit zum Turnus zu bekommen, sollte diese nicht all zu lange sein dann gegen Ende des Turnus oder am Beginn der Facharztausbildung.
Ich wünsch dir alles Gute! 
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@sommerregen:
danke dir für deine antwort, es gibt ja doch noch jemanden, der auch vernünftiges schreibt.
und ich glaube nämlich auch, dass diese fragen mehrere interessieren als nur dich und mich.
natürlich kann mir keiner sagen, wann für MICH der richtige zeitpunkt ist, die frage ist aber, wie es karrieremäßig am besten ist um es gut vereinbaren zu können. und da wären eben erfahrungen von turnusärztinnen mit kind sehr hilfreich.
vorstellen könnte ich es mir schon, nach dem studium ein kind zu bekommen. natürlich ist es finanziell eventuell härter, aber es geht sicher auch. ausserdem ist mein freund lehrer, was ja von der kinderbetreuung ja auch optimal wäre. 
trotzdem würden mich eben erfahrungen von ärztinnen interessieren, die entweder vor dem turnus, im oder danach kinder bekommen haben.
vielleicht gibt es hier im forum ja doch noch irgendwen!?
lg venus
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Das stimmt, es wäre natürlich umso interessanter, die Meinung/Erfahrung von Turnusärztinnen zu hören, die schon Kinder haben.
Ich kenne aber zB eine, die letztes Jahr mit dem Studium fertig geworden ist und gleich 2 Monate später ein Baby bekommen hat. Sie bleibt insgesamt 1,5 Jahre daheim und beginnt dann mit dem Turnus. Unterstützung hat sie von ihrem Partner und ihren Eltern.
Dann kenne ich persönlich einige, die während des Turnus Kinder bekommen haben. Die meinten halt, dass es schwer ist, sich danach wieder an die Klinikarbeit zu gewöhnen. Die meinten halt, dass es oft schlauer gewesen wäre, das Kind vor oder nach dem Turnus zu bekommen, denn wenn davor, dann geht das Kleine schon in den Kindergarten, während man arbeitet und wenn danach, kann man`s sich soundso noch besser einteilen.
Doch wenn während des Turnus bringt`s einen ein bisschen raus aus der Routine - aber auch da findet man wieder rein.
Wenn du ein Kind haben magst und dein Freund auch, dann spricht sicher nichts dagegen. Er ist Lehrer - das ist von der Zeiteinteilung noch dazu optimal! 
Ich selbst könnt mir auch vorstellen, gleich nach dem Studium ein Kind zu bekommen und ich denke nicht, dass es der Karriere schadet.
Bin jetzt auch gespannt, ob sich noch Turnusärztinnen mit ihren Erfahrungen melden - wäre interessant! 
lg
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@ sommerregen:
es scheint halt ein für und wider zu sein.
nur glaube ich nicht, dass man beruf und kinder sich nach dem turnus besser einteilen kann, so wie du schreibst. vor allem hofft man ja dann auf eine facharztstelle und ich glaub nicht, dass man sich dann leichter tut.
ich glaub schon, dass vor dem turnus eine gute möglichkeit ist, auch wenn es finanziell vielleicht eher knapp ist, aber auch das geht. ich bin mir halt ein bisschen unsicher, kann's vmir zwar auf der einen seite vorstellen, aber auf der anderen auch wieder nicht.
bitte, wo sind die turnusärztinen mit familie?!?
bitte melden!
lg venus
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hallo - ich bin´s eine mami die ihren turnus macht - oder eine tä die mami ist - wie man es sehen will
habe knapp 3-jährige zwillinge und arbeite seit sie 2 jahre alt sind - die kids sind in einer kinderkrippe
so sieht mein tag aus:
4.30 aufstehen, duschen, frühstück richten, jause für kids richten,...
ab 5.15 jungs wecken und kuschelm, anziehen, ...
ca 5.45 frühstück
gegen 6.10 ab ins badezimmer, zähne schrubbeln und uns alle drei fertig machen
um 6.30 sitzen wir im auto - ab zur krippe - kiddies abgeben und dann ab zur arbeit
wenn man glück hat ist die kerndienstzeit ab 7.30 - dann hat man in der früh ein bisserl spanne, wenn die dienstzeit schon um 6.00 beginnt ist es ein bisserl stressig *smile*
dann halt arbeiten - arbeiten - arbeiten - und meist geht die kerndienstzeit ja bis 14.00 - die kinder um 14.30 aus der krippe holen
ab diesen zeitpunkt bin ich dann mami - also spielen, trösten, streit schlichten,....
abendessen kochen darf man auch nicht vergessen, um 19.00 geht es dann nach waschen und pyjama anziehen ab in die heia - bis sie schlafen ist meist 20.00/20.15 - dann "darf" ich endlich mal ein bisserl zeit für mich haben!
wenn ich nachtdienst oder spritze habe holen sie meine schwiegereltern aus der krippe (sind gsd in pension) und der papa bringt sie am nächsten tag zur krippe - so kann ich bis ca 14.00 "ausschlafen"
es ist hart - aber ich möchte es nicht missen - ich liebe meine jungs und sie helfen mir auch oft über den tristen turnusalltag hinweg!
sicher würde ich nach einem anstrengenden tag mich lieber mal hinlegen als sandburgen bauen - aber was solls!
also nur her mit weiteren fragen!
lg - heidi
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Damit hat man aber exakt NULL Chancen, Zusatzqualifikationen schon im Turnus zu erwerben, die man hinterher als Nobody für Facharztaspirationen braucht.
Und die Stationsarztstellen werden auch immer dünner.
Trotzdem: Turnus durchstehen. Was die Kids davon haben......?
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Hallo!
Ich habe 2 Kinder. Meine Tochter wird im Sommer 5 Jahre alt (hab sie im ersten Studienabschnitt bekommen) und mein Sohn ist 3 Monate. Er ist 2 Monate nach Ende meines Studiums geboren. Ich habe somit die meiste Zeit meines Studiums mit Kind verbracht, was ziemlich stressig war. Ich habs trotzdem relativ rasch und gut hinter mich gebracht. Nachdem ich jetzt auf den Turnus warte und ich immer gerne zwei kinder haben wollte, aber nicht nach zehn Jahren wieder frisch mit wickeln, Flascherl, etc. anfangen wollte, war es für mich so optimal.
Kinder kosten Kraft, Zeit und Nerven. Das stimmt auf jeden Fall. Man muss selbst auf vieles verzichten. Kleine Kinder kosten aber nicht recht viel Geld, wenn man es geschickt anstellt (Flohmärkte, Tauschmärkte, ebay,... die kindersachen sind ja fast alle wie neu). Kinder machen auch glücklich. Kinder haben ist schön und bereichert. Wenn man Hilfe hat, kann man sich trotzdem nebenbei Wissen aneignen, das man für den Turnus/spätere FA-Stelle braucht, davon bin ich überzeugt. Außerdem lernt man durch die eigenen Kinder schon mehr nützliches für den Turnus als man denkt. Hab ich bereits bei den Famulaturen bemerkt.
Ich hatte/habe Unterstützung von meiner Mutter und meinem Mann. Es ist alles schaffbar, wenn man will, nur alleine sollte man nicht sein...
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Will mich der positiven Grundeinstellung zum Thema Kinder anschließen. Tochter (7) besucht 2.Kl.VS und Sohnemann unmittelbar nach der letzten Prüfung zur Welt gekommen ist mittlerweile auch schon 2,5 Jahre alt. Im Oktober wird er einen nö-ischen Kindergarten besuchen. Und ich bin hoffentlich im Endstadium meiner Wartezeit für einen Turnus in einem nö-ischen KH.
Trotz kids freue ich mich schon sehr aufs Arbeiten. Andererseits bin ich nervös wie es mit der rieeesigen Dienstzeit klappen wird. Nicht die Tätigkeiten als TA schrecken mich ab, sondern die vielen Dienste in NÖ.
Und die Urlaubs- und Ferienplanung mit Familie.
Andererseits denke ich: 3 Jahre sind keine Ewigkeit.
Bin froh meine Kinder zu haben. Das andere wird sich einspielen. Wichtig ist die Kinder jung zu bekommen. Man verliert im Alter immer mehr die Nerven und man will wieder Dinge nur für sich bzw. für sich als Paar machen. Und wer will dann noch eine Risikoschwangerschaft etc. riskieren nur weil man ewig auf den richtigen Zeitpunkt gewartet hat.
Wenn die Beziehung passt + wenn man sich selber mit dem Gedanken spielt Kinder zu wollen, dann sollte man reinspringen ins Abenteuer KIDS!!!
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Bei uns war es soweit (mit der Geburt), als ich noch mitten im 3 Abschnitt war-
als Konsequenz habe ich noch nie einen Abschnitt soo schnell fertiggemacht. :woohoo:
Was ich aber jede Sekunde lang ausgekostet habe, war, dass ich die ganze Zeit bei den Kindern (jo, es waren gleich Zwillinge....) sein konnte (6 Monate immerhin) und so meine (dann) Frau entlasten konnte. Gerade die ersten Monate fand ich toll (wenn die "Gewöhnungsphase" (Hilfe, ICH bin jetzt Vater??!!) noch läuft...)
ICH WÜRDE ES GENAUSO wieder machen!
Früher hat sicher keinen Sinn, und jetzt während der Arbeit habe ich so auch schon zuwenig Zeit!!
Wir waren beide knapp vor dem 30´er, konnten uns daher vorher schon genug austoben und als Paar festigen und ausreichend kennenlernen (das hat in so mancher schweren (Nacht-)Stunde geholfen....
(Alternativ evtl. in der Turnus-wartezeit (falls man dann nicht direkt wie ich ins Ausland geht um zu arbeiten))(MIT Familie hatte ich keine Lust auf 3 Jahre Taxifahren...)
Ich denke mir, einen Grund NICHT Kinder zu bekommen hat man immer
-wenn es dann mal soweit ist, geht es trotzdem-
also - nur Mut!!
mfg
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na, da hat es jetzt ja doch noch einige sinnvolle antworten gegeben!
bin übrigens inzwischen mit dem studium fertig geworden und habe mich auch dazu entschlossen jetzt ein kind zu bekommen - und in knappen 3 monaten ist es soweit.
ich glaube, es ist so der beste weg für mich, meine ausbildung und meinen partner.
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die nächste unangebrachte Fremdenfeindliche Meldung von dir.....:ohmy:
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Hallo Venus!
Ich weiß nicht, ob Du noch hin und wieder ins Forum schaust, da der letzte beitrag doch schon älter ist bzw. ob Du mit baby, dass inzwischen hoffentlich gesund auf der Welt sein dürfte, noch Zeit dazu findest.
Ich werde im März wieder mit dem Turnus in Wien beginnen, mein Sohn ist dann 17 Monate alt. Die Turnus-Wartezeit für die Familienplanung zu nutzen, halte ich übrigens für eine sehr gute Idee, wenn man sich mit seinem Partner einig ist. Diese Zeit ist ansonsten relativ verloren.
Hier einige praktische Tipps zum Turnuseinstieg mit Kind:
Unbedingt bald (am besten jetzt) einen Kindergarten aussuchen und Kind anmelden. Manche Privatkindergärten ( die in der Regel kaum teurer sind als die Gemeinde-Wien-Kindergärten) bzw. Krippen haben seehr lange Wartelisten. Wenn Du ein Jahr vorher anmelden möchtest, hast Du dann unter Umständen keine Chance auf einen Platz. Beim Kindergarten Öffnungs- und Schließzeiten sowie Urlaubszeiten beachten. Viele Kindergärten fallen dann sowieso schon aus. Solltest Du Dich für einen alterserweiterten Kindergarten entscheiden (für Kinder von 1,5 bis 6 Jahren): Viele diese Kindergärten nehmen die Kinder schon ab 14, 15 Monaten, wenn sie sicher gehen können. Also durch Altersangaben nicht im vorhinein abschrecken lassen, sondern sich direkt bei der KiGa-Leitung erkundigen.
Unbedingt ein halbes Jahr VOR dem Turnuseinstieg Kind langsam in den Kindergarten eingewöhnen, mindestens aber drei Monate vorher. Erstens habt ihr beide dann Zeit, Euch an die neue Situation zu gewöhnen und Du hast nicht den Druck, dass es sofort funktionieren muss, dass das Kind ohne Heulkonzerte (die einem als Mutter das Herz brechen können) auch im KiGa bleibt. Und zweitens beginnen beim Kindergarteneinstieg die Infekte, gerade bei Kindern, die bis zum Kindergarteneinstieg relativ "isoliert" aufgewachsen sind. Wird Dir jeder Kinderarzt bestätigen und ich erlebe es gerade am eigenen Leib. Mein Sohn war in den letzten 2 1/2 Monate insgesamt drei Wochen krankheitshalber zu Hause (die Infekte zum Teil mit sehr hohem Fieber geben sich quasi die Klinke in die Hand). Das habe ich mir so drastisch nicht vorstellen können, bevor ich es nicht erlebt habe. Und angenehm ist das sicher nicht, wenn man in den ersten Probemonaten permanent ein krankes Kind hat und nicht zur Arbeit kann.
Ist jetzt ein bißchen lang geworden, hoffe aber trotzdem Dir bzw. anderen Turnusmüttern in spe ein bißchen geholfen zu haben, was die Vorbereitungen auf den Turnus betrifft.
Lg Monalisa
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hallo monalisa!
danke dir für deinen beitrag und die tipps!
ja, bin inzwischen mama eines sohnes der bereits schon acht monate ist (die zeit vergeht wie im fluge). habe gott sei dank noch ein bisschen zeit bis ich mit dem turnus anfangen darf (irgendwann 2010 wahrscheinlich) haben aber unseren sohn auch bereits im kindergarten vormerken lassen.dachte mir nie, dass man das bereits so früh erledigen muss.
kann mir gut vorstellen, dass es seine zeit dauert, bis sich die kinder an die neue situation gewöhnen und die krankheitsbedingten ausfälle kenne ich nur zu gut von meinem kleinen bruder.
trotzdem jedenfalls danke für deine tipps und dir einen guten start in den turnus!
lg venus
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Hallo!
Ich habe meine Tochter während des dritten Abschnitts bekommen und auch ich habe das Studium schnellstmöglich beendet.
Nun habe ich nach einmonatiger Wartezeit eine Turnusstelle (Vollzeit) bekommen und freue mich schon sehr auf meine neue Aufgabe.
Meine Tochter besucht seit ein paar Monaten die Krippe, wo es ihr auch sehr gut gefällt. Ich hoffe auch, daß alles gut funktionieren wird. Habe allerdings eine große Familie die mir hilft und auch der Vater der Kleinen ( wir sind getrennt) unterstützt mich in allen Belangen.
Ich werde euch dann mal berichten, wie es mir und der Kleinen so geht, wenn ich mich in der Arbeit ein bißchen eingelebt habe 
Wenigstens muß ich mich im Nachdienst nicht daran gewöhnen ständig geweckt zu werden, da meine Tochter bis vor kurzem noch ein ziemlicher Nachtvogel war *gg*
Lg zebra
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zebra schrieb:
Zitat:Hallo!
Ich habe meine Tochter während des dritten Abschnitts bekommen und auch ich habe das Studium schnellstmöglich beendet.
Nun habe ich nach einmonatiger Wartezeit eine Turnusstelle (Vollzeit) bekommen und freue mich schon sehr auf meine neue Aufgabe.
Meine Tochter besucht seit ein paar Monaten die Krippe, wo es ihr auch sehr gut gefällt. Ich hoffe auch, daß alles gut funktionieren wird. Habe allerdings eine große Familie die mir hilft und auch der Vater der Kleinen ( wir sind getrennt) unterstützt mich in allen Belangen.
Ich werde euch dann mal berichten, wie es mir und der Kleinen so geht, wenn ich mich in der Arbeit ein bißchen eingelebt habe 
Wenigstens muß ich mich im Nachdienst nicht daran gewöhnen ständig geweckt zu werden, da meine Tochter bis vor kurzem noch ein ziemlicher Nachtvogel war *gg*
Lg zebra
Hallo
mich würde interessieren wo du so schnell eine Turnusstelle bekommen hast.Ich bin aus der Steiermark und hier ist die Wartezeit 2 Jahre.
lg
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in NÖ, OÖ u. Sbg. sollte man derzeit schneller als mit zweijähriger wartezeit drankommen. in kärnten auch. wie? -> bewerben!!
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malva schrieb:
Zitat:
Hallo
mich würde interessieren wo du so schnell eine Turnusstelle bekommen hast.Ich bin aus der Steiermark und hier ist die Wartezeit 2 Jahre.
lg
Bin aus Oberösterreich, da geht es recht schnell einen Platz zu bekommen.Mittlerweile arbeite ich ja schon ein paar Monate und es funktioniert alles bestens.
Die Arbeit ist wirklich super und durch das neue Arbeitszeitengesetz habe ich auch noch genug Zeit für meine kleine Tochter.
Das einzige was am Anfang ein bißchen gewöhnungsbedürftig war, war der Dienstbeginn um 7.00, aber dafür kann ich um 15.00 heimgehen und noch den Nachmittag geniessen.
lg
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malva schrieb:
Zitat:
Hallo
mich würde interessieren wo du so schnell eine Turnusstelle bekommen hast.Ich bin aus der Steiermark und hier ist die Wartezeit 2 Jahre.
lg
Bin aus Oberösterreich, da geht es recht schnell einen Platz zu bekommen.Mittlerweile arbeite ich ja schon ein paar Monate und es funktioniert alles bestens.
Die Arbeit ist wirklich super und durch das neue Arbeitszeitengesetz habe ich auch noch genug Zeit für meine kleine Tochter.
Das einzige was am Anfang ein bißchen gewöhnungsbedürftig war, war der Dienstbeginn um 7.00, aber dafür kann ich um 15.00 heimgehen und noch den Nachmittag geniessen.
lg
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@zebra: das heißt, du arbeitest nur 7,5 stunden am tag (statt
? schenkt dir das krankenhaus die halbe stunde fürs mittagessen oder gibt's keine pause... was ich mir nicht ganz vorstellen kann??
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wenn ich mittagessen geh, dann kann ich erst um halb vier heim.
muss ja daheim sowieso nochmal kochen fürs kind am abend - brauch net unbedingt zweimal am tag warm essn und ein wurstsemmerl geht zwischendurch immer mal
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Zitat:Nachdem in Wien 3 Jahre Wartezeit auf den Turnus sind, wäre es ja ideal diese Jahre auszufüllen.
Allerdings sollte man sich auch fragen, wie man das Kinderkriegen dann finanziert, wenn man keinen Job hat, nicht ?
Zitat:Hat das Auswirkungen auf die Turnuswarteliste?
Selbstverständlich NICHT, wo käme man da hin ?
Zitat:Wie lassen sich dann Turnus und Kinder vereinbaren?
Äußerst gut, wenn man eine Großfamilie oder eine Erbschaft im Hintergrund hat, die einem den Balg tagsüber, am Wochenende, in der Nacht und auch zwischendurch abnehmen. Und sei es (Erbschaft) über Tagesmutti oder so.
Turnus ist ein Knochenjob, Teilzeitstellen kann man mit der Lupe suchen und im Grunde genommen müssen die Bedürfnisse auf die Mutti abgestellt werden, nicht aufs Kind, sonst wird das nix mit der Karriere !
Zitat:Ist es gut, so lang von der Klinik weg zu sein?
Wen interessiert das, wenn man anschließend Müllmann wird, für den man eh keine Qualifikation nötig hat.
Zitat:Kinder während des Turnus? Wirklich so sinnvoll, wenn man dann wieder zumindest 1 Jahr weg von der Klinik ist?
Nächste dämliche Frage bitte !
Zitat:Bzw. behaltelt man überhaupt seinen Ausbildungsplatz?
Stichwort: Mutterschutzgesetz. Mal ordentlich nachlesen. Muß man aber als Mediziner nicht verstehen, dann kann man ja hier wieder nachfragen.
Zitat:Werden Frauen mit "abgeschlossener" Familienplanung bei Vergabe der Facharztstelle eigentlich bevorzugt?
Wieso sollten sie Zitat:eigentlich bevorzugt werden ?
Was ist denn bitteschön eine Abgeschlossene Familienplanung ?
Was interessiert das den Arbeitgeber, wenn genügend MüllMÄNNER herumlaufen ?
In Ö in der Medizin gilt: Vitamin B forever. Darunter: Mann>>>>>>Frau.
Zitat:Es ist halt nicht einfach, den richtigen Zeitpunkt für sich selbst zu finden
Dieser Satz gehört in die Philosophiegeschichte von Hadersdorf.